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Lufthansa verhandelt weiter über Air Berlin

Die Lufthansa und Etihad Airways bereiten sich möglicherweise auf eine engere Zusammenarbeit und eine weitere Übernahme von Maschinen der schwer angeschlagenen Fluglinie Air Berlin vor . Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, laufen intensive Gespräche zwischen Lufthansa und Air-Berlin-Anteilseigner Etihad. Focus beruft sich auf Firmen- und Verhandlungskreise. Danach geht es in den Gesprächen unter anderem darum, ob und wie viele weitere Maschinen, die Etihad aus seinen europäischen Beteiligungen an Alitalia, Etihad Regional (Schweiz), Air Serbia oder auch von Air Berlin an Lufthansa zeitlich begrenzt oder dauerhaft ausleihen könnte. Vor Kurzem hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr öffentlich eine komplette Firmenübernahme von Air Berlin vor allem aus kartellrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Offenbar nicht ausgeschlossen sind jedoch weitere Kooperationen mit der staatlichen Airline vom Persischen Golf. Lufthansa ist wirtschaftlich erfolgreich und hat gerade seinen operativen Gewinn verdoppelt - auf eine Milliarde Euro im ersten Halbjahr 2017. Der Carrier möchte seine Billigflotte um die Töchter Eurowings/Germanwings (130 Maschinen) schnell auf bis zu 300 Flugzeuge ausbauen, um Ryanair (392 Flieger) und anderen Low-Cost-Airlines Paroli bieten zu können. Etihad will seine Beteiligung an Air Berlin (29 Prozent) samt angehäuftem Verlust von gut einer Milliarde Euro am liebsten loswerden. Ein Konsortium unter Lufthansa-Beteiligung könnte die Anteile übernehmen. Wie Focus unter Berufung auf Verhandlungskreise schreibt, könnte Air Berlin bereits zum Jahresende 2017 eine neue Kapitalspritze benötigen. Im Gegenzug möchte Etihad von Lufthansa mehr gemeinsame Langstreckenflüge bekommen ("Code-sharing") sowie Zugang zur Flugallianz Star Alliance erhalten, berichtet Focus. Lufthansa wollte sich zum Inhalt der Gespräche nicht äußern. Foto: Air Berlin und Lufthansa, über dts Nachrichtenagentur

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