Bundesumweltministerin Steffi Lemke betrachtet die Situation im Atommülllager Asse mit großer Dringlichkeit. In diesem stillgelegten Salzbergwerk befinden sich seit Jahrzehnten Tausende Fässer mit hochradioaktiven Abfällen, dienehmend Probleme bereiten. Laut Lemke muss die Bergung dieser Fässer „allerspätestens 2033“ erfolgen, da sonst schwerwiegende Gefahren drohen.
Das Lager Asse gilt als tickende Zeitbombe, da eindringendes Wasser die Stabilität der Grubenbaue gefährdetd radioaktive Stoffe in den Untergrund und ins Grundw gelangen könnten. Experten warnen bereits seit Jahren vor den Risiken und dringen auf eine zügige Rückholung des Atommülls. Allerdings ist dies eine enorme technische und logistische Herausforderung, die Milliarden kosten und viele Jahre Anspruch nehmen wird.
Ministerin Lemkeont daher, dass der Zeitdruck immens ist. Die Bergung derässer müsse „allerspätestens 2033“ abgeschlossen sein, um eine Katastrophe zuhindern. Dafür seien umfangreiche Vorbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Der Bund hat bereits Milliarden für die Sanierung des Asse-Lagers bereitgestellt, doch der Wettl gegen die Zeit bleibt eine enorme Herausforderung für Politik und Behörden.
