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Maschinensicherheit – eine wichtige Komponente der Arbeitssicherheit

Pro Tag starben 2018 durchschnittlich zwei Menschen in Deutschland auf der Arbeit – oder auf dem Weg dorthin. Es ist schnell daher gesagt, wenn jemand sein Geld unter schweren Bedingungen verdient. „Totarbeiten“ soll eigentlich nur eine Redewendung sein – aber sie ist traurige Realität. Entsprechende Schutz- und Präventionsmaßnahmen sorgen für mehr Sicherheit und ein geringeres Unfallrisiko, wie bspw. Lichtschranken und -Gitter.

Sinkende Zahl der Unfälle am Arbeitsplatz

In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Arbeitsunfälle deutlich niedriger als noch vor 10 Jahren. Deutschland verzeichnet ein Rekordhoch bei der Erwerbstätigenquote, denn nach Daten des Statistischen Bundesamtes gingen 2018 drei Viertel der Bundesbürger im erwerbsfähigen Alter einer bezahlten Arbeit nach. Dies sind damit so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung . Trotz das immer mehr Menschen arbeiten, geht die Zahl der Unfälle am Arbeitsplatz zurück. Wurden zwischen 2013 und 2017 jährlich durchschnittlich rund 794.000 Unfälle im Bereich der gewerblichen Berufsgenossenschaften gemeldet, so waren es zwischen 2003 und 2007 noch fast 840.000 pro Jahr. Die Entwicklung wird noch aussagekräftiger, bei einem Blick auf die Statistik: Dass das Unfallrisiko gesunken ist, das ist mehreren Faktoren zuzuschreiben. Zum einem dem technologischen Fortschritt zu verbesserten Arbeitsverfahren. Das heißt, dass sich die Unfallgefährdung durch Maschinen verringert hat. Doch auch die Unfallversicherträger leisten ihren Beitrag, durch die regelmäßigen Kontroll- und Präventionsmaßnahmen. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften führen 2018 ebenso wie die Unfallkassen rund 480.000 Kontrollen durch und beantworteten knapp 660.000 Beratungsanfragen.

Kurze Reaktionszeit und frei von Totzonen

Lichtschranken sind nichts weiter als kleine Sensoren, von denen die Unterbrechung des Lichtstrahls erkannt wird und dann ein elektrisches Signal erzeugen. Dadurch ist es möglich, dass automatische Vorrichtungen bewegliche Objekte berührungslos erkennen. Beispielsweise können Hindernisse bei selbsttätig schließenden Türen erkannt werden und sind daher in der Industrie häufig anzutreffen. Aber auch in privaten Haushalten oder in Clubs, Büros oder Restaurants sind sie hilfreich. Lichtgitter und Lichtschranken sind somit Sicherheitslösungen, die vor allem in der Produktion sowie in der Logistik die erste Wahl darstellen, wenn Barrierefreiheit im Zuge innovativer MRK-Anwendungen der Austausch zwischen Mensch und Maschine erforderlich ist oder bei Prozess- oder fertigungsbedingten Zu- und Abführungen. Besonders bei Maschinen und Anlagen müssen Unternehmen gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geeignete Sicherheitsmaßnahmen treffen, um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen, bzw. diese auf ein verantwortbares Maß zu reduzieren. Diese Sicherheitsmaßnahmen müssen dem ermittelten Risikograd und den normativen Vorgaben entsprechen. Die Norm IEC/EN 61496 stellte erstmals im Jahr 2015 eine Verbindung zwischen den Typ-Klassen der berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (BWS), der Sicherheitsanforderungsstufe (Safety Integrity Level SIL - nach IEC 62061) und dem Grad an Zuverlässigkeiten her, mit dem eine Steuerung eine Sicherheitsfunktion erfüllen muss (Performance Level PL – nach ISO 13849). Genau das führte dazu, dass die Lichtgitter des Typ 2 seit Mitte 2015 nur noch in Applikationen bis Performance Level PL c bzw. SIL 1 und SIL CL 1 eingesetzt werden dürfen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es die Lichtschranken der Typklasse 3 nicht am Markt und die Anwender waren gezwungen, auf den Typ 4 auszuweichen, der für Anforderungen nach PL e bestimmt war um so den Sicherheitsanforderungen nach PL d gerecht zu werden. Das Problem war, dass das in den meisten Fällen überdimensioniert war und entsprechend hohe Kosten mit sich zog. Die Lichtschranke vom Hersteller Dietz Sensortechnik erfüllt alle gestellten Sicherheitsanforderungen. Als Lichtquelle nutzt der Hersteller bspw. Leuchtdioden mit einer Wellenlänge von 660 Nanometer, die ein rotes Licht ausstrahlen, dass für das menschliche Auge sichtbar sein kann. Anders die LEDs mit 880 bis 940 Nanometer, die im Infrarot-Bereich liegen. Sie sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, was vor allem bei Alarmanlagen von Vorteil ist.

Schritt für Schritt zur richtigen Lichtschranke

Da es sehr unterschiedliche Anforderungen gibt, steht auf dem Markt eine Vielzahl verschiedener Lichtschranken und Lichttaster zur Auswahl. Daher ist es sinnvoll, die unterschiedlichen Produkte genau zu vergleichen. Der Hersteller Dietz Sensortechnik bietet daher seinen Kunden eine umfassende Beratung an. Seit rund 20 Jahren ist der Hersteller am Markt und verfügt über nationale und internationale Erfahrungen in der Industrieautomatisierung. Die von dem Hersteller entwickelten und produzierten Produkte sind längst ein bewährter Bestandteil moderner Industrieanlagen, die in vielen Bereichen zum Einsatz kommen.

Fortschritte im Arbeitsschutz zeigen Fortschritte

Gemeinsam mit dem Bund und den Bundesländern bilden die Unfallversicherungsträger die GDA, die sich der Sicherstellung und Förderung des Arbeitsschutzes verschrieben hat. Die GDA sensibilisiert mit vielschichtigen Präventionsprogrammen und Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung die Unternehmen und Betriebe für die Thematik. Das führt dazu, dass immer mehr Weiterbildungen in Anspruch genommen werden. Allein 2017 nahmen über 2,7 Mio. Beschäftigte an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen teil. Dies waren 12% mehr als in 2016. Auch in der Entwicklung der Unfallrenten spiegeln sich die Fortschritte im Arbeitsschutz. Diese Renten werden dann gezahlt, wenn der Versicherte nach einem Arbeitsunfall über die 26. Woche hinaus in seiner Erwerbsfähigkeit mindestens um 20% gemindert ist. Rund 15.000 neue Unfallrenten wurden in 2017 von den Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand gezahlt. Dies ist ein Rückgang gegenüber 2010 um gut 17%. Die Zahl der neuen Fälle pro Jahr hat sich im Vergleich zur Jahrtausendwende sogar mehr als um 50% reduziert.

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