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Mehr Gerichtsverfahren wegen Mieterhöhung

Deutschlands Gerichte mussten sich 2016 mit einer steigenden Zahl an Mieterhöhungsverfahren befassen. Laut „Bild am Sonntag“ geht das aus einer noch unveröffentlichten Statistik des Deutschen Mieterbundes hervor. Lag der Anteil der Zivilprozesse 2015 noch bei 14 Prozent der Fälle, waren es 2016 bereits 17,3 Prozent.

Auch in den DMB-Mietervereinen sei das Thema Mieterhöhung in der Beratungsstatistik auf Platz drei vorgerückt. Insgesamt suchten Menschen 2016 rund eine Million Mal in den Beratungsstellen der Mietervereine Hilfe gegen ihren Vermieter. In den meisten Fällen ging es um Nebenkostenabrechnungen (33,9 Prozent) oder Wohnungsmängel (19,8 Prozent). Fast 97 Prozent der Beratungsfälle würden mittlerweile außergerichtlich erledigt, so BamS. Deshalb sei die Zahl der Prozesse vor Gericht rückläufig. Laut Statistischem Bundesamt sank die Zahl der Mietrechts-Streitigkeiten vor Gericht 2016 um 8 Prozent auf knapp eine Viertelmillion.

Foto: Fassadenbeschriftung gegen Mieterhöhungen, über dts Nachrichtenagentur

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