Archäologen haben in der UNESCO-Welterbestätte Angkor einen überraschenden und bedeutenden Fund gemacht. Bei Ausgrabungen am Nordtor der letzten Hauptstadt des Khmer-Reiches, Angkor Thom, stießen sie zufällig auf zwölf beeindruckende Wächterstatuen.
Bis zu 1.000 Jahre alte Figuren
Laut Einschätzung der Experten könnten diese Statuen sogar bis zu tausend Jahre alt sein. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Figuren stammen aus einer Zeit, als Angkor Thom auf dem Höhepunkt seiner Blüte stand und das politische, wirtschaftliche und religiöse Zentrum des Khmer-Reiches war.
Bedeutung für das Verständnis der Khmer-Kultur
Der spektakuläre Fund verspricht neue Erkenntnisse über die Kultur und Traditionen der Khmer. Die Wächterstatuen dienten einst dazu, den Eingang zur Hauptstadt zu bewachen und vor bösen Geistern zu schützen. Ihre Entdeckung eröffnet Forschern einen einzigartigen Einblick in die spirituelle Welt und Glaubensvorstellungen dieser bedeutenden südostasiatischen Hochkultur.
Weitere Ausgrabungen geplant
Um das Alter und die genaue Herkunft der Statuen genauer zu bestimmen, sind weitere Ausgrabungen und archäologische Untersuchungen geplant. Die Verantwortlichen hoffen, so noch mehr über die Geschichte und den kulturellen Reichtum von Angkor in Erfahrung bringen zu können.
