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Mehrheit der Reisebüros sieht sich durch Thomas Cook geschädigt

Die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook bringt mehr als die Hälfte der knapp 8.300 selbstständigen deutschen Reisebüros nach eigenen Angaben in Bedrängnis. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe). Demnach zeigt eine Stichprobe des Reisebüroverbands VUSR unter 483 Urlaubsvermittlern, dass 58 Prozent aller Reiseagenturen davon ausgehen, "in Grenzen " oder "deutlich" von der Pleite betroffen zu sein – auch wenn bislang nur zwei Reiseagenturen eine akute Existenznot sehen. Schwer getroffen von der Pleite der Cook-Urlaubsveranstalter sind nicht nur die 250 konzerneigenen Reisebüros, die inzwischen von Insolvenzverwalterin Julia Kappel-Gnirs geleitet werden. Auch die rund 360 Franchise-Agenturen der Marken "Thomas Cook" und "Holiday Land" ringen um ihre Zukunft. Am 14. Oktober wollen sie sich an einem "Runden Tisch" darum bemühen, mit einem anderen Reiseveranstalter ins Geschäft zu kommen. Im Gespräch sei unter anderem Tui, sagte Agenturchefin Sabine Kalau vom Hofe dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Die Handelsvertreter haben sich zum Teil seit Jahren per Franchisevertrag an den britischen Reisekonzern gebunden, der ihnen im Gegenzug höhere Provisionen beim Verkauf konzerneigener Pauschalreisen garantierte. Foto: Thomas Cook, über dts Nachrichtenagentur  

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