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Merkel kondoliert Abe nach Flutkatastrophe in Japan

Nach den schweren Überflutungen im Westen Japans mit mindestens 119 Toten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem japanischen Premierminister Shinzo Abe kondoliert. „Mit großer Betroffenheit habe ich von den schweren Überflutungen im Westen Ihres Landes in Folge starker Regenfälle erfahren, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind und viele verletzt wurden“, so Merkel am Montag. „Ich darf Sie bitten, den Angehörigen der Opfer mein aufrichtiges Beileid zu übermitteln.“

Nachdem massive Überschwemmungen und Erdrutsche Häuser zerstört und Zehntausende Menschen vertrieben hatten, werden immer noch viele Menschen vermisst. Die Rettungseinsätze werden in Katastrophengebieten fortgesetzt, Erdrutsche und Überschwemmungen stellen jedoch weiterhin eine Gefahr dar. Es wird angenommen, dass viele Menschen in ihren Häusern von der Außenwelt abgeschnitten sind, weil Straßen durch die Überschwemmungen abgeschnitten wurden. Zeitweise wurden Evakuierungsbefehle oder -empfehlungen für bis zu 5,9 Millionen Menschen ausgestellt. Am Montagvormittag befanden sich laut Brand- und Katastrophenschutzagentur rund 23.000 Menschen in Evakuierungszentren. Abe hat am Montag eine geplante Reise nach Europa und in den Nahen Osten abgesagt und wird Regierungskreisen zufolge Besuche in die betroffenen Gebiete organisieren.

Foto: Shinzo Abe und Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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