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Merkel und konservative Parteien wollen Klitschko aufbauen

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Gruppe der konservativen Parteien in der EU (EVP) wollen den ukrainischen Politiker und Profiboxer Vitali Klitschko durch gemeinsame Auftritte in der Öffentlichkeit den Rücken stärken und ihn offenbar zum Oppositionsführer und Gegenkandidaten zu Präsident Wiktor Janukowitsch aufbauen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Kreise der Bundesregierung und der EVP. Demnach ist geplant, dass Klitschko beim nächsten Treffen der EVP-Staats- und Regierungschefs in Brüssel Mitte Dezember in der Runde auftritt und auch ein Gespräch mit Kanzlerin Merkel bekommt. Zudem soll es einen gemeinsamen Auftritt für die Öffentlichkeit geben

Parallel erhält Klitschkos Partei "Udar" derzeit logistische Unterstützung von der EVP und der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU, unter anderem durch Schulungen für "Udar"-Parlamentarier und deren Mitarbeiter. Zuletzt hatten sich Merkels außenpolitischer Berater Christoph Heusgen, Kanzleramtsminister Ronald Pofalla und Außenminister Guido Westerwelle zu zum Teil vertraulichen Gesprächen mit Klitschko getroffen und ihm Unterstützung zugesagt.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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