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Merz rechnet mit neuer SPD-Führung ab

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat mit der SPD und ihrer neuen Führung abgerechnet. "Bei dieser SPD glaube ich an kaum noch etwas. Ich sehe eine Partei im Niedergang", sagte er in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Auch den Einfluss von Juso-Chef Kevin Kühnert sieht er kritisch. "Wenn er derjenige ist, der im Hintergrund die Strippen zieht, dann hat das Auswirkungen auf die parteipolitische Landschaft in Deutschland." Auch Olaf Scholz sei durch den Kurs von Kühnert herausgefordert. "Der Bundesfinanzminister wird es schwer haben in den nächsten Wochen." Für die Union sei daher besonders wichtig, sich nicht von Kühnert "auf der Nase herum tanzen zu lassen". Mit Blick auf die SPD sprach Merz von einer "der großen ehemaligen deutschen Volksparteien, die zu Grunde geht" und sich selbst "in die Ecke einer sektiererischen Partei reinmanövriert". Das alles sei "kein Privatvergnügen von Herrn Kühnert", sondern "destabilisiere die Politik in Deutschland". Zu einem möglichen Aus der Großen Koalition sagte Merz: "Es geht zur Not auch ohne die Sozialdemokraten . Es muss auch ohne diese Elf-Prozent-Partei in Deutschland gehen." Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur  
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