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Metro-Chef räumt Lieferdiensten für Lebensmittel wenige Chancen ein

Metro-Chef Olaf Koch sieht nur wenige Chancen für einen Erfolg von Lieferdiensten für Lebensmittel. "Ich muss ein bisschen Wasser in den Wein gießen", sagte Koch "Zeit-Online". Viele Kunden wollten nicht extra für einen Lieferdienst bezahlen. Die Kosten für die letzte Meile bis zur Haustür des Kunden seien relativ hoch, sodass sich dieses Geschäft häufig nicht lohne. Mit seinen Metro-Märkten setze das Unternehmen weiterhin vor allem auf das Geschäft mit gewerblichen Kunden, auch in die Real-Märkte werde gerade investiert. Von den Konzernteilen Media Markt und Saturn hatte sich die Metro AG kürzlich getrennt und die Elektronikmärkte unter dem Dach des neuen Unternehmens Ceconomy an die Börse gebracht. Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel sei extrem wettbewerbsintensiv, erklärte Koch weiter. Es gebe ein unglaublich dichtes Netz an Läden. Dabei liege der "Marktanteil der Discounter bei mehr als 40 Prozent, viele Kunden achten also stark auf die Preise". Die Loyalität der Kunden gegenüber einem bestimmten Einzelhändler sei folglich in der Regel nicht sehr hoch, "viele Menschen gehen schon wegen ein paar Cent Preisunterschied zum nächsten Supermarkt", sagte Koch. Trotzdem will Metro bei der Digitalisierung des Lebensmittelhandels offenbar nicht den Anschluss verpassen. In Berlin und München kooperiert das Unternehmen mit dem Lieferdienst Getnow. Getnow nutze "die Metro als Plattform, um unsere Waren nicht nur für Geschäftskunden, sondern dem Endkonsumenten verfügbar zu machen", sagte Koch weiter. "Aber das ist nicht unsere strategische Priorität." Vergleichen könne man die Zusammenarbeit "mit kleinen Tante-Emma-Läden, die auch heute schon bei uns in der Metro einkaufen und diese Artikel dann weiterverkaufen". Getnow liefere die Ware aber eben an die Haustür. Foto: Metro-Markt, über dts Nachrichtenagentur

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