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Montanstahl AG – erfolgreich trotz Stahlzöllen

Geht es um eine hohe Gestaltungsfreiheit, dann ist Aluminium das non-plus-ultra, da es möglich ist, damit sogar kleinste und filigrane Profilkonturen herzustellen. Geht es allerdings um den Fassadenbau, beispielsweise, dann ist der klassische Stahl die Nummer 1, auch wenn er nicht als gestalterisches Element zu verstehen ist.

Warum ist das der Fall?

Aluminium verfügt ohne Frage über eine Vielzahl von positiven Eigenschaften: Es ist leicht und selbst eine Beschichtung vorab ist möglich. Zudem sind Probleme mit Korrosion ein Fremdwort. Stahl bzw. Profile aus Stahl verfügen noch immer über einen negativen Ruf und sind mit negativen Eigenschaften belegt: Stahl rostet, ist schwer und zudem schwierig zu bearbeiten. Doch ein genauer Blick zeigt auf, dass Stahl entscheidende Vorteile aufweist, wenn es um Architektur geht, denn hier stößt Aluminium an seine Grenzen, da in diesem Fall stabilere Stützkonstruktionen benötigt werden. Bei Stahl handelt es sich um einen vielseitigen Konstruktionswerkstoff, der unbegrenzt wieder verwertbar ist. Allein im Jahr 2017 wurden insgesamt 1691 Millionen Tonnen Stahl nach Angaben von Worldsteel produziert. In der Europäischen Union wurden in 2018 42,4 Millionen Tonnen produziert und von ihr werden auf die Schweizer Stahlprodukte Zölle in Höhe von 25% des Warenwertes geplant, um die eigene Stahlindustrie zu schützen.

Schweizer Beteiligung bei europäischen Wertschöpfungsketten

Die Unternehmensvertreter zeigten in Brüssel auf, dass durch die Zölle auf die Schweizer Produkte wie Edelstahl Profile und Profile aus Stahl die EU ihre eigene Auto-, Bau- und Möbelindustrie schädigt. Bislang ist die Schweiz nicht von den Schutzmaßnahmen der EU ausgenommen und das, obwohl die Schweiz bis zu 98 % ihres benötigten Stahls aus der EU importiert. Allein im Jahr 2017 betrug der Warenwert des importierten Stahls 2,4 Milliarden Franken und 95 % des verarbeiteten Stahls wurde wieder zurück in die EU exportiert (1,1 Milliarden Franken). Die Produkte die von den namhaften Stahlproduktionen wie der Montanstahl AG stammen, sind nicht vergleichbar mit denen aus China, Indien oder der Türkei. Sondern hier handelt es sich um hochwertige Produkte. Im Stahlbereich sieht eine europäische Wertschöpfungskette wie folgt aus: Das Schweizer Unternehmen kauft den Stahl bei einem europäischen Nachbarn, verarbeitet diesen bspw. Stahlprofilen oder zu Rohren, die dann in einem EU-Unternehmen in eine bestimmte Form gebracht werden und dann in einem anderen Unternehmen zum Einsatz kommen. Selbst in Airbags, Getränkedosen und Möbeln sind Schweizer Stahlprodukte zu finden. Es wird schwierig sein, den Kunden zu erklären, dass sie durch den auferlegten Zoll für die hochqualitativen Schweizer Stahlprodukte aus EU-Stahl auf einmal 25 % mehr zahlen müssen. Das heißt, die Bestellung die sonst 100.000 Franken gekostet hat, wird dann 125.000 Franken kosten.

Montanstahl AG: Die Schweizer Profil Experten

Bislang gibt es keinerlei Neuigkeiten, ob die Schweiz von den EU-Schutzmaßnahmen ausgenommen wird. Denn anstelle dessen, dass die EU-Stahlindustrie vor Dumpingpreisen geschützt wird, kommt es dazu, dass durch die Zölle auf die Schweizer Stahlprodukte die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen EU-Kunden geschädigt wird. Was die Zukunft bringen wird, dass müssen die Schweizer Stahlproduzenten abwarten. Die Montanstahl AG ist ein leistungsfähiges und familiengeführtes Produktions- und Serviceunternehmen, das für qualitativ hochwertige Spezialprofile aus Edelstahl und Stahl steht. Heute zählt das Unternehmen, das 1983 in der Schweiz gegründet wurde, zu den wichtigsten Anbietern in Hinsicht auf Edelstahl Profile und Stahlprofilen. Weltweit steigt die Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten ständig und damit das Unternehmen auf eben diese reagieren kann, wurde in innovative Fertigungstechnologien investiert. Verarbeitet werden die verschiedensten Stahlgüten: vom üblichen Massenstahl, über legierten Stahl bis hin zu hochlegierten und nicht rostenden Edelstählen. Zu den Abnehmerbranchen des Unternehmens zählt neben dem Bauwesen, Architektur und Konstruktion auch die Automobil- und Transportindustrie sowie der Bergbau und die Fertigungswirtschaft.

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