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Nachhaltigkeit und Umzug – wie geht das?

Umziehen bedeutet oftmals Stress, Chaos und viel Aufwand. Alles muss eingepackt werden, Umzugshelfer werden benötigt und nach dem Transport steht in der neuen Wohnung das Auspacken und Einrichten an. Ohne Verpackungsmaterial kommen die wenigsten aus: Je nach Umfang des Hausrats braucht man zum Transport diverse Kartons, viel Luftpolsterfolie und meterweise Klebeband. Am neuen Wohnort landet das meiste Verpackungsmaterial dann in der Mülltonne. Oft sogar die Kartons, die sich eigentlich weiterverwenden lassen. Das ist nicht nur Geld-, sondern auch Ressourcenverschwendung. Zudem fahren Zügler ihr Hab und Gut häufig selbst von Wohnung zu Wohnung, was für den ökologischen Fussabdruck ebenfalls nicht gut ist.

Richtig aussortieren und entsorgen

Die erste Aufgabe bei einem Umzug besteht in den meisten Fällen im Entrümpeln. Im Laufe der Zeit sammeln sich viele Gegenstände an, deren Herkunft und Nutzen sich kaum noch nachvollziehen lassen. Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit, sich von solchen Altlasten zu trennen und nur wirklich Wichtiges mit ins neue Heim zu nehmen. Zügler können beispielsweise ihren Kleiderschrank ausmisten, nicht mehr benutzte oder kaputte Elektrogeräte entsorgen und sich von alten Möbeln und Geschirr trennen. All diese Dinge müssen allerdings irgendwie entsorgt werden. Je nach Zustand der aussortierten Gegenstände ist es am umweltschonendsten, sie zu verkaufen oder zu verschenken. So erfüllen sie noch länger einen Zweck. Ansonsten steht die fachgerechte Entsorgung an – hier ist Mülltrennung das Stichwort . Aussortierte Gegenstände sollten sachgerecht in die dafür vorgesehenen Müllbehälter gegeben werden. Batterien und Elektroschrott haben nichts im Hausmüll verloren, sondern gehören auf den Recyclinghof. Bei grossen Möbeln und Elektrogeräten ist es häufig die beste Lösung, mit dem örtlichen Stadtreinigungsbetrieb einen Termin für eine Spermüllabholung zu vereinbaren.

Das Verpackungsmaterial

Umzugskartons und Polstermaterial gibt es inzwischen in jedem Baumarkt. Die Kartons werden in der Regel jedoch nur für den einmaligen Gebrauch angeschafft und anschliessend entsorgt – das ist nicht nachhaltig. Dabei gibt es zu dieser Umzugspraxis diverse Alternativen: Kartons lassen sich bei einem Umzugsunternehmen auch ausleihen. Sofern man beim Umzug mit den Kartons sorgsam umgeht, nimmt das Unternehmen sie anschliessend wieder zurück und man erhält einen Teil der bezahlten Summe zurück. Die Kartons werden auf diese Weise mehrfach verwendet, was ein Schritt in Richtung eines nachhaltigen Umzugs ist. Auch mit Kartons aus recycelten Materialien leistet man einen Beitrag zum Umweltschutz, weil weniger Ressourcen verbraucht werden. Sehr kostengünstig und ökologisch ist es, ausrangierte Kartons aus Supermärkten zu verwenden. In den Lagern fallen täglich leere Kisten an, die selten wiederverwendet werden. Die meisten Läden geben diese gerne ab. Das Gleiche gilt für Verpackungsmaterial wie Papier und Folie. Auch hier heisst es, Gebrauchtes verwenden, eigene Materialien noch einmal benutzen – oder kreativ werden. Zum Beispiel kann man zum Auspolstern der Kartons oder zum Einwickeln von zerbrechlichen Gegenständen auch Bettwäsche, Handtücher und Kleidung benutzen. Das spart Zeit, Geld und beugt unnötigem Müll vor.

Umzugsunternehmen buchen oder selbst fahren?

Bereits während der Umzugsplanung stellt sich die wichtige Frage, ob man ein Unternehmen engagiert oder alles in Eigenregie stemmt. Die meisten entscheiden sich dafür, den Umzug selbst durchzuführen, weil die Preise der Umzugsunternehmen zu teuer erscheinen. Dabei ist es je nach Länge der Umzugsstrecke oft sogar teurer, mehrmals kleine Ladungen im Pkw zu transportieren als einmal eine grosse Ladung im Lkw. Ähnlich sieht es mit den CO2-Emissionen für den Umzug aus. Sofern man nicht ein Hybrid- oder Elektroauto besitzt, ist die einmalige Fahrt eines Lkw nachhaltiger als fünf Fahrten mit dem Pkw. Auf der Website von Umzugsunternehmen wie moveagain.ch lassen sich die Kosten für den Umzug direkt kalkulieren. Dafür sind nur wenige Eckdaten nötig: die bisherige und die neue Adresse und die Menge an Umzugsgütern. Zusätzlich zum Transport können ausserdem ein Ein- und Auspackservice sowie eine Umzugsreinigung hinzugebucht werden. So wissen Zügler schon vor der Vorbesprechung mit dem Unternehmen, mit welchen Kosten sie rechnen müssen.

Einlagern statt wegwerfen

Manchmal kann man nicht alle Möbel mitnehmen oder muss sich berufsbedingt für eine gewisse Zeit verkleinern. Dafür ist es nicht immer nötig, den eigenen Hausrat dauerhaft zu reduzieren. Statt Einrichtungsgegenstände zu entsorgen und sie später neu zu kaufen, kann man sie einlagern. Auch dafür gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die kostengünstig Lagerräume anbieten. Die Tarife sind abhängig vom Volumen oder der benötigten Fläche in Quadratmetern. Rein rechnerisch ist die Einlagerung von Gegenständen in der Regel günstiger und nachhaltiger als die Neuanschaffung.

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