Datenschutz

Datenschutz und Datensicherheit nehmen in der Wirtschaft einen hohen Stellenwert ein, insbesondere seit Aufkommen des Internet of Things.

TK fürchtet Zugriff ausländischer Konzerne auf Gesundheitsdaten

Die Techniker Krankenkasse (TK) fordert mehr Tempo bei der Einführung der digitalen Patientenakten. „Es ist wichtig, dass Deutschland nun endlich handelt. Sonst übernehmen die Tech-Giganten dieser Welt das Kommando“, sagte der Vorstandschef der TK, Jens Baas, dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Unternehmen wie Google oder Amazon könnten riesige Gesundheitsdatenbanken erstellen und darauf aufbauend digitale Angebote entwickeln, die […]

Datenschützer kritisiert SPD-Vorstoß zu Verbot von AfD-Meldeportal

In Hamburg ist ein Streit über die AfD-Internetplattform zur Meldung AfD-kritischer Äußerungen von Lehrern entbrannt. Anlass ist die Aufforderung von Schulsenator Ties Rabe (SPD) an den Landes-Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar, ein Verbot des Meldeportals zu prüfen. Caspar wies den Vorstoß zurück. „Die Aufforderung suggeriert, dass es in der Hand der Aufsichtsbehörde liegt, gegen das Portal vorzugehen“,

Bundesregierung will „Deepfakes“ bekämpfen

Die Bundesregierung wappnet sich für den Kampf gegen „Deepfakes“, also mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte, täuschend echt wirkende Videos und Audiobotschaften. Dass „mittels Deepfakes erzeugte Falschinformationen zur Beeinflussung der Öffentlichkeit“ verbreitet werden, sei „grundsätzlich nicht auszuschließen“, teilte das Innenministerium auf eine Anfrage des „Handelsblatts“ mit. Darum bereiteten sich die Behörden vor: „Zur Erkennung beziehungsweise

Regierung hat noch keine Alternative für Uploadfilter

Derzeit ist noch völlig offen, wie die Bundesregierung ihr Versprechen einlösen will, Uploadfilter beim neuen EU-Urheberrecht zu verhindern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Dort heißt es, das zuständige Bundesjustizministerium habe „mit der Erarbeitung eines Entwurfs für ein Gesetz“ zur Umsetzung der

Bitkom ruft Fanpage-Betreiber nach Datenschutz-Urteil zum Handeln auf

Bitkom ruft Fanpage-Betreiber nach Datenschutz-Urteil zum Handeln auf

Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Datenschutzstreit um Facebook-Fanpages hat der IT-Verband Bitkom die Betreiber solcher Seiten zum Handeln aufgefordert. „Betreiber von Fanseiten werden mit dem Urteil einerseits in die Pflicht genommen und andererseits mit Rechtsunsicherheit rund um die sogenannte gemeinsame Verantwortlichkeit konfrontiert“, sagte Rebekka Weiß, Leiterin der Abteilung Vertrauen und Sicherheit bei dem Branchenverband,

Justizministerin gegen Klarnamenpflicht im Netz

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) lehnt die Einführung einer Klarnamenpflicht im Internet ab. „Eine Klarnamenpflicht im Netz halte ich nicht für richtig – allein schon, weil man gar nicht weiß, ob der Name, der da genannt wird, echt ist“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben). „Ich kann mich auch „Heinz Müller“ nennen und heiße gar nicht

Datenschützerin: Facebook-Fanpages zu "trackingfreien Zonen" machen

Datenschützerin: Facebook-Fanpages zu „trackingfreien Zonen“ machen

Die Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Marit Hansen, hat die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Datenschutzstreit um Facebook-Fanpages begrüßt und den US-Internetkonzern zum Handeln aufgefordert. Datenschutzkonformität sei „keine Nettigkeit, sondern ein Muss“, sagte Hansen, deren Haus den Musterfall ins Rollen gebracht hatte, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Hier erwarte ich, dass sich Facebook bewegt.“ Denkbar wären etwa Fanpages „als trackingfreien

Datenschützer kritisieren Facebooks Dating-Feature

Die neue Partnersuchfunktion von Facebook bietet aus Sicht von Datenschützern zu wenig Datensicherheit für die Nutzer des sozialen Netzwerks. „Dass alle verschiedenen Dienste in der Hand eines Anbieters sind, mag auf den ersten Blick für die Nutzer verlockend sein“, sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar der „Welt“ (Samstagsausgabe). Aus Datenschutzsicht sei dies „jedoch sehr problematisch“.

Datenschutzbeauftragter warnt vor Folgen von No-Deal-Brexit

Der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Ulrich Kelber, hat Unternehmen in Deutschland vor den Folgen gewarnt, sollten sie nicht auf einen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens, den sogenannten No-Deal-Brexit, vorbereitet sein. Die „gravierendste“ Änderung wäre, dass Großbritannien aus datenschutzrechtlicher Sicht den Status eines Drittstaates hätte, sagte Kelber dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Für Datenübermittlungen dorthin würden damit die gleichen rechtlichen Voraussetzungen

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