Arbeitsmarkt
Auf dem Arbeitsmarkt treffen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage zusammen. Das Angebot an Arbeitsleistungen kommt von privaten Haushalten, die Einkommen benötigen, wenn sie Güter des täglichen Bedarfs kaufen wollen. Betriebe fragen Arbeitsleistungen nach, weil sie Güter produzieren wollen und dafür Arbeitskräfte benötigen. Der Arbeitsmarkt koordiniert das Arbeitsangebot der Haushalte mit der Arbeitsnachfrage der Unternehmen. Faktisch gibt es keinen einheitlichen Arbeitsmarkt, sondern viele verschiedene Teilarbeitsmärkte, denn die Arbeitskräfte (das Arbeitsangebot) unterscheiden sich nach Berufsgruppe, Qualifikation, Alter, Geschlecht, Nationalität, Gesundheitszustand usw. Auch die Arbeitsanforderungen fallen unterschiedlich aus, je nach Branche, Region, Beruf und Position.
Auf Arbeitsmärkten werden menschliche Arbeitsleistungen gehandelt, keine Waren; deswegen unterliegt der Arbeitsmarkt einer besonderen Regulierung durch die iTarifautonomie, durch Arbeitsschutz, Kündigungsschutz, Jugendschutz usw. Seit einigen Jahren wird versucht, den Arbeitsmarkt stärker zu deregulieren, um seine Flexibilität zu erhöhen. Darauf zielen die Vorschläge der Hartz-Kommission.
Der Nürnberger IT-Dienstleister Datev hat eine besorgniserregende Entwicklung in der deutschen Wirtschaft festgestellt. Laut ihrer Analyse breitet sich die aktuelle Konjunkturflaute verstärkt auf den Mittelstand aus. Diese Erkenntnis ist von großer Bedeutung, da der Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gilt und eine Schwächung in diesem Bereich weitreichende Folgen haben könnte. Methodik der Datenanalyse Datev, […]
Die Ankündigung der geplanten Schließung des Continental-Standorts in Nürnberg stellt die Stadt vor eine immense Herausforderung. Mit rund 140 Beschäftigten, die von der Maßnahme betroffen sind, droht ein erheblicher Verlust an Arbeitsplätzen und Know-how für die Region. Oberbürgermeister Marcus König hat sich umgehend zu Wort gemeldet und den betroffenen Arbeitnehmern seine volle Unterstützung zugesichert. Er
Die österreichische Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Wie Wirtschaftsexperte Niko Jilch im Interview mit Puls 24 erläutert, befindet sich die Industrieproduktion im freien Fall. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, da die Industrie traditionell als Rückgrat der österreichischen Wirtschaft gilt. Der Rückgang der Produktion könnte weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum haben. Steigende Konkurszahlen Ein
In den letzten Jahren haben die deutschen Autohersteller VW und Mercedes eine deutliche Reduzierung ihrer Stellenangebote verzeichnet. Im Jahr 2024 ging die Zahl der ausgeschriebenen Stellen bei VW um 43 Prozent und bei Mercedes um 40 Prozent zurück. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, die die Automobilbranche in Deutschland vor große Herausforderungen stellen. Struktureller
In den nächsten fünf bis sieben Jahren werden 106.000 Fachkräfte, die heute über 60 Jahre alt sind, in Schleswig-Holstein in den Ruhestand gehen. Sie werden eine große Lücke auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Azubis sind also gefragt, die Chancen für einen Job stehen derzeit gut. In der Beruflichen Schule Ahrensburg im Kreis Stormarn wurde am Donnerstag
Viele Menschen in Deutschland ist schwerbehindert. Für Menschen mit Behinderung ist es oft sehr herausfordernd, ihr Kreuzchen zu machen: Nicht immer sind Wahllokale barrierefrei, die Wahlkampagnen selten in einfacher oder Gebärdensprache zugänglich, und nicht jeder kennt jemanden, der als Wahlassistenz unterstützen kann. Diese Hürden erschweren es Menschen mit Behinderung, ihre Stimme abzugeben und am politischen
Die Immobilienpreise in Deutschland haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, was viele Käufer vor eine Herausforderung stellt. Laut einer aktuellen Studie des Verbands deutscher Pfandbriefbanken ist jedoch nicht mit einem erneuten rasanten Preisanstieg zu rechnen. Stattdessen zeichnet sich eine Stabilisierung des Marktes ab. Anhaltende Preissteigerungen, aber verlangsamtes Tempo Die jüngsten Daten zeigen, dass die
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Januar weiter gestiegen. Aktuell sind knapp drei Millionen Menschen ohne Beschäftigung, was einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent entspricht. In Bayern liegt die Arbeitslosenquote niedriger bei 4,2 Prozent – und dennoch der höchste Wert seit fast 15 Jahren. Vor allem Nürnberg verschlechtert den Wert, denn dort ist die Quote auf 7,3
Die Befürchtungen sind zunächst nicht eingetreten: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar zwar kräftig gestiegen, bleibt aber unter der Drei-Millionen-Marke.