Globalisierung
Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation) zunehmen, und zwar zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten.
Als Vorläufer der Globalisierung gilt der Kolonialismus vieler europäischer Staaten. Er begann mit der Entdeckung neuer Seewege und Länder. Hauptakteure waren jahrhundertelang Portugal und Spanien. England wurde bald nach Napoleons Ende die führende Seemacht der Welt (British Empire). Von etwa 1880 bis 1914 versuchten viele europäische Länder, Kolonien unter ihren Einfluss zu bringen bzw. zu halten (Hochphase des Imperialismus). Japan versuchte dies bis 1945.
Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten
- technische Fortschritte (siehe auch: Digitale Revolution, insbesondere in Kommunikations- und Transporttechnologien,
- politische Entscheidungen und Maßnahmen zur Liberalisierung des Welthandels
- das Bevölkerungswachstum in vielen Ländern
- die Containerisierung des Stückguttransports (sie ermöglichte es, Transport, Umschlag und Zwischenlagerung effizienter zu machen).
Berlin/Vatikan-Stadt – Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Samstag zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan zu Gast gewesen. Im Gespräch erörterten sie Themen der Globalisierung, der Europäischen Union und der Rolle Europas in der Welt, teilte das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit. „Ich habe meinerseits noch einmal deutlich gemacht, dass es aus meiner […]