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Opel setzt auf Wachstum außerhalb Europas

Der Autohersteller Opel will künftig offenbar verstärkt in Ländern außerhalb Europas wachsen. „Wir wollen unseren Absatzmarkt deutlich vergrößern“, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller laut „Spiegel“ in einem Schreiben an die Belegschaft. Geplant sei, die bislang vorwiegend in Europa vertretene Marke globaler aufzustellen.

Als Bedingung für die Internationalisierung nannte Lohscheller, dass jedes Exportgeschäft profitabel sein müsse. Wie der „Spiegel“ weiter berichtet, soll die langfristig angelegte Expansion in neue Märkte wie China oder Brasilien ein zentraler Punkt in Opels neuem Zukunftsplan sein. Diesen sogenannten 100-Tage-Plan wolle Lohscheller dem Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Autoherstellers am Mittwoch in einer außerordentlichen Sitzung vorstellen. Am Donnerstag sei die offizielle Verkündung geplant. Ein weiteres wichtiges Ziel des Plans sei, Opel-Fahrzeuge mit emissionsärmeren Antrieben auszustatten, schreibt der „Spiegel“. Auf diese Weise wolle Opel die künftig strengeren CO2-Grenzwerte erreichen und drohenden Milliardenstrafen entgehen. Bei der Elektrifizierung setze Opel verstärkt auf Antriebstechniken seines neuen Eigentümers, des französischen Autokonzerns PSA, heißt es in dem Bericht weiter. Ein Technologietransfer soll demnach gewährleisten, dass Opel künftig ähnliche Elektroquoten erreicht wie sein Mutterkonzern: Im Jahr 2023 wolle der PSA-Konzern 80 Prozent seiner Modellpalette mit einem E-Antrieb anbieten. Übergeordnetes Ziel des Zukunftsplans sei, dass Opel spätestens im Jahr 2020 Gewinne schreibt, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter. Ein Opel-Sprecher wollte sich zu dem Plan nicht äußern.

Foto: Opel, über dts Nachrichtenagentur

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