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Osmium – der Star unter den Edelmetallen

Nicht nur dass Osmium ein sehr seltenes Edelmetall ist, es ist „das“ seltenste Edelmetall überhaupt. Osmium wird gemeinsam mit Platin gefördert, wobei in 10.000 Tonnen Platinerz lediglich 30 Gramm Osmium enthalten sind. Die Trennung der beiden Metalle ist teuer und äußert komplex.

Sobald die Förderung von Platin sinkt, wird auch Osmium nicht mehr abgebaut, womit dessen Seltenheit weiter steigt. Seit 2019 beträgt die Förderung rund 1000 Kilogramm pro Jahr. Der größte Anteil wird zur Kristallisation verwendet, während der Rest international in Industrie und Lehre in Form von Osmiumverbindungen zum Einsatz kommt. Seit 2014 wird Osmium gehandelt und ist als Anlagemetall sowie in Form von Schmuck erhältlich.

Die Chancen mit Osmium

Im eigentlichen Sinne handelt es sich um ein schon fast historisches Ereignis. Denn die Anzahl er Elemente ist limitiert und deren Vorkommen auf unserer Erde ebenfalls. Egal ob Gold, Silber und zu guter Letzt Paladium und Rhodium – sie alle haben gezeigt, wie erfolgreich Investments in Rohstoffe sein können.

Nun steht mit Osmium das letzte Edelmetall unserer Welt in den Startlöchern. Wobei Osmium als das „neue Gold“ gehandelt wird. Wie hält sich Osmium im Vergleich zu Gold, wenn es um die Sicherheit geht?

 

Gold Osmium
Gold wird in Barren und Münzen gegossen. Es gibt 7 verschiedene Verfahren, um Gegenstände mit Gold zu veredeln:

  • Galvanisches Verfahren
  • Keramische Aufbrennvergoldung
  • Anreibevergoldung
  • Aufdampfen in Vakuum
  • Walzvergoldung
  • Feuervergoldung
  • Aufbringen von Blattgold
Osmium ist in seiner Reinfom pulverförmig. Erst durch das Kristallisierungsverfahren wird es kristallin.

Hinsicht der Verarbeitung ist kristallines Osmium mit einem Diamanten vergleichbar. Deshalb wird es in günstigere Materialien eingefasst. Ein Juwelier kann so einen Ring oder exklusive Ohrstecker fertigen.

Mit Hilfe des Drahterodierverfahrens kann Osmium präzise geschnitten werden.

Osmium: Wichtige Informationen rund um das letzte Edelmetall der Welt

Werden alle Punkte verglichen, dann geht Osmium als klarer Sieger hervor. Vor allem punktet das Edelmetall durch die Sicherheit und seine außerordentliche Exklusivität. Aber beide Edelmetalle weisen auch viele Gemeinsamkeiten auf. Was den Handel angeht so erfolgt dieser auf ähnliche Weise. Beides sind Edelmetalle und werden in erster Linie für die Herstellung von Schmuck genutzt sowie als Investment.

Nicht jeder ist Sheldon Cooper oder sein Freund Leonard Hofstadter aus „The Big Bang Theorie“ die beiden Genies, die sich mit allen Elementen aus der Chemie und Physik auskennen. Doch sicherlich kennen einige das Element mit der Nummer 76 aus dem Chemie-Unterricht, das auch als „das letzte Edelmetall“ bezeichnet wird. Der Grund für diese Bezeichnung ist, dass es in der Reihe der Edelmetalle den Schluss bildet. Wie sagt man immer: Das beste kommt stets zum Schluss und auf Osmium trifft diese Aussage absolut zu.

Ein paar Fakten zu Osmium

  • Es ist das seltenste Edelmetall, da es 15.000x seltener ist als Gold.
  • Es ist das schönste Edelmetall und reflektiert Licht zu 100% und damit stärker als jeder Diamant.
  • Es handelt es sich um das dichteste Edelmetall, da es die höchste Masse aller Elemente besitzt.

Zudem verfügt das Element über einige weitere, faszinierende Eigenschaften. Denn es weist die höchste Widerstandsfähigkeit gegen Kompression, Abrieb und Gammastrahlung auf.

Aufgrund dieser Eigenschaften schätzen Physiker Osmium als Supraleiter ein. Sobald das Edelmetall tief gekühlt wird, wird es zu einem Supraleiter und kann elektrischen Strom ohne Verlust weiterleiten. Eben diese Eigenschaft könnte für die kommenden Technologien wie Quantencomputer von hoher Bedeutung sein. Daher ist dieses Edelmetall aus der Sicht der Wissenschaft sehr spannend.

Osmium kaufen – wie ist es um den Preis bestellt?

Es gibt zwei Arten von Käufern: Diejenigen die das Edelmetall als Schmuck verwenden, da es ein echtes Highlight zu jedem Anlass darstellt. Sei es als Ring oder auch als Schmuckanhänger – das faszinierende Funkeln zieht die Blicke magisch an. Hinzu kommt, dass das Edelmetall korrosionsbeständig ist und somit nicht „rostet“. Somit bleiben die Schmuckstücke stets so schön wie am ersten Tag.

Bei der zweiten Art von Käufern handelt es sich um Investoren. Gekauft werden Osmiums „Diamonds“, bei denen es sich um kleine runde Scheiben handelt. Aktuell liegt der Osmium Preis bei rund 40.000€ (Stand 22.02.2021) für einen Osmium Disk mit einem Durchmesser von ca. 4.8 cm und einem Gewicht von 25.6 Gramm. Der Preis steigt rapide und der Zeitpunkt, an dem kein Osmium mehr für die Kristallisation verfügbar ist, wird von den Experten „Osmium Bigbang“ genannt. Daher ist eine Preisexplosion möglich, denn Osmium das einmal kristallisiert wurde, kann nur unter einem enorm hohen Aufwand recycelt werden.

Investoren, die in Osmium ihr Geld anlegen möchten, die sollten auf die größeren Disks bzw. Barren setzen, da diese zum Wiederverkauf besser geeignet sind. Denn bspw. Juweliere können daraus beliebige Formen schneiden.

Wo ist Osmium erhältlich?

Die Schmuckhersteller haben das Edelmetall für sich entdeckt, da es einen einzigartigen blau-silbernen bis blau-weißen Glanz aufweist und vor allem in der Reflexion von Sonnenlicht und LED-Kunstlicht seinen vollen Glanz entfaltet. Dieses Edelmetall existiert bereits länger als unsere Erde und dennoch ist es „neu“ für die Menschheit. Seit 2013 existiert es in seiner kristallinen Form und kann daher gehandelt werden.

Wer Osmium kaufen möchte, der kann dies über einzelne Händler wie osmium-kaufen.org tun. Mit Osmium investieren Anleger in die Zukunft. Experten erklären, dass es sich um ein Edelmetall für Krisenzeiten handelt. In den letzten drei Jahren war die Preisentwicklung spektakulär aber das bedeutet nicht, dass hieraus eine Garantie für die Zukunft abgeleitet werden kann. Denn die Preise können explodieren oder fallen. Aus diesem Grund sollte der Anlagehorizont mittel- bis langfristig gewählt werden.

Noch ist Osmium nicht an der Börse vertreten. Bei den Käufern handelt es sich um Juweliere, Investoren und Privatpersonen. Diejenigen die Osmium kaufen, die behalten es in der Regel. Daher ist der Zweitmarkt noch nicht komplett entstanden, aber wächst kontinuierlich.

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