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Ostbeauftragter erfreut über positiven Wanderungssaldo

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat erfreut auf den für Ostdeutschland erstmals verzeichneten positiven Wanderungssaldo zwischen Ost- und Westdeutschland reagiert. „Das zeigt, dass der Osten anderen Regionen in Sachen Attraktivität nicht nachsteht“, sagte Hirte den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Donnerstagsausgaben). Die Lebensbedingungen seien insgesamt hervorragend, „es gibt gute Arbeitsplätze, steigende Löhne und die beste Kinderbetreuung Deutschlands“.

Es sprächen also jede Menge Gründe für die neuen Länder. „Insofern setze ich darauf, dass sich dieser Trend auch weiter fortsetzt“, so Hirte weiter. Zwar gebe es unverändert Herausforderungen. Doch insgesamt bestehe kein Grund, „immer nur in Moll-Tonarten über den Osten zu reden“. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ mit Blick auf die Westdeutschen: „Herzlich Willkommen.“ Im Osten gehe „die Sonne zuerst auf. Und hier ist für kreative Menschen sehr viel möglich“, so Kretschmer weiter. Das Bundesamt für Bevölkerungsforschung (BiB) hatte zuvor mitgeteilt, dass die fünf ostdeutschen Bundesländer ohne Berlin 2017 erstmals einen Wanderungsgewinn von rund 4.000 Menschen verzeichnet hätten. Beziehe man Berlin in die Berechnung mit ein, ergebe sich sogar ein Überschuss von 13.000 Personen. Damit sei die lange anhaltende Tendenz der Ost-West-Wanderung gestoppt.

Foto: Menschen, über dts Nachrichtenagentur

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