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Parkinson bei Landwirten: Bund prüft Anerkennung als Berufskrankheit

Ein Sachverständigenbeirat der Bundesregierung prüft, ob Parkinson bei Landwirten künftig als Berufskrankheit anerkannt wird. Das Expertengremium habe nun in einem ersten Schritt festgestellt, dass gewisse Stoffe oder Stoffkombinationen die Krankheit verursachen könnten, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Es sei die "generelle Geeignetheit" für eine neue Berufskrankheit beschlossen worden, bestätigte das Bundesarbeitsministerium. Um welche Pestizide es sich handelt, wollte das Ministerium indes nicht sagen. In einem weiteren Schritt soll nun überprüft werden, ob Bauern aufgrund ihrer Arbeit mit Pflanzenschutzmitteln ein signifikant höheres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken, als der Rest der Bevölkerung. "Aufgrund der hohen wissenschaftlichen Anforderungen ist noch von einem längeren mehrjährigen Beratungszeitraum auszugehen", hieß es dazu aus dem Ministerium. In Frankreich ist Parkinson bereits seit 2012 entsprechend anerkannt. Bislang gibt es in Deutschland 80 Berufskrankheiten, Parkinson wäre die 81. Erkrankung. Betroffene haben Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Foto: Bauer auf Traktor, über dts Nachrichtenagentur  

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