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Professionelle Übersetzungen – eine unverzichtbare Investition

Viele Unternehmen sehen professionelle Übersetzungen als einen Kostenfaktor an und nicht als eine Investition. Die Frage, die sich hier stellt, warum das so ist.

Die Welt: nur einen Mausklick entfernt

Durch die stetig zunehmende Globalisierung werden Übersetzungen unersetzlich. Oft wird Englisch als „die“ Weltsprache Nummer 1 vorausgesetzt, aber dennoch dürfen andere Sprachen nicht in den Hintergrund abgeschoben werden. Die Welt ist nur einen Mausklick entfernt und in dieser werden etliche Sprache gesprochen. Studien haben bereits aufgezeigt, dass die Verbraucher sich dort wohlfühlen und kaufen, wo sie in ihrer Muttersprache angesprochen werden, und zwar fehlerfrei. Unternehmen sollten sich einen wichtigen Vorteil zunutze machen: Vertrauen schaffen durch perfekte Sprache. Für den Erfolg internationaler Unternehmen sind korrekte Übersetzungen maßgeblich. Expandiert ein Unternehmen, dann ist es praktisch Pflicht, dass der Unternehmensauftritt im Internet fehlerfrei übersetzt wird. Eine professionelle Übersetzung ist jedoch mehr, als nur das geschriebene Wort in die jeweilige Sprache zu übersetzen, sondern sie enthält zudem die Suchmaschinenoptimierung, um so die Reichweite zu erhöhen. Dadurch wird das Unternehmen sichtbarer und erreicht ein größeres Publikum. Die Folge ist, mehr Kunden, mehr Aufträge und somit mehr Erträge. Eine Übersetzung, die professionell erfolgt, verschafft dem Image eines Unternehmens nur Vorteile.

Die Sprache ist ein wichtiges Instrument

Sprache schafft Vertrauen und eben das wird von vielen Unternehmen unterschätzt. Fehlt eine Übersetzung, dann ist es nicht möglich, Kunden zu gewinnen ganz nach dem Motto „Can’t read, won’t buy“. Doch besonders bei der Wahl der Übersetzung ist Vorsicht geboten. So ist es keinesfalls ausreichend, den Text durch ein Programm laufen zu lassen oder den Mitarbeiter, der der Sprache „mächtig“ ist, die Übersetzung zu überlassen. Unternehmen die international erfolgreich sein wollen, für die sind professionelle Übersetzungen unerlässlich. Es gibt immer wieder Webseiten, die mit Produkten oder Dienstleistungen höchster Qualität werben und unter denen dann in der Sprachauswahl der Google Translator erscheint. Profis wissen, dass das nicht ausreichend ist und nicht zusammenpasst. Denn die Texte sind ein Teil des Angebots, sie beschreiben es und womöglich ist es letztendlich dieser, der den letzten Anstoß für die Kaufentscheidung gibt. Handelt es sich um schlechte Übersetzungen, ist es möglich, dass diese unbewusst mit einer geringeren Qualität in Verbindung gebracht werden. Die Folge ist, dass eben diese Übersetzungen mittelfristig großen Schaden anrichten. Ein Beispiel: Auf seiner neuen Webseite für den japanischen Markt warb die kalifornische Fast-Food-Kette Taco Bell unter anderen mit Snacks wie „low quality chips“ (Pommes von minderer Qualität) und „Supreme Court Beef“ (Rindfleisch des obersten Gerichts). Von einem Sprecher des Unternehmens wurde eingeräumt, dass es sich um automatische Übersetzungen handelte. Hätte das Unternehmen gleich auf Profis gesetzt, wäre das Problem erst gar nicht entstanden.

Professionelle Übersetzungen müssen nicht teuer sein

Aus diesem Grund arbeiten professionelle Übersetzungsbüros ausschließlich mit Übersetzern, die sehr gut ausgebildet sind und die ausnahmslos in ihre Muttersprache übersetzen – und die Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet sind. Oft werden Lektorate als unnötiger Kostenfaktor angesehen, doch es ist wichtig, dass auch bei einer professionellen Übersetzung nach dem 4-Augen-Prinzip gearbeitet wird. Gute Übersetzungsbüros verfügen über ihre eigenen Qualitätssicherungsmaßnahmen, um so eine gleichbleibende Qualität der Texte zu gewährleisten. Durch moderne Programme ist es möglich, die entstehenden Kosten zu senken. Allerdings stellen diese Translation-Memory-Systeme nur eine Unterstützung der Übersetzer dar und steigern dessen Effizienz. Doch im Gegensatz zur reinen maschinellen Übersetzung bleibt die Übersetzung der Profis weiterhin „Handarbeit“ und wird individuell angefertigt. Das bedeutet, dass die eingesetzten Programme als Übersetzungsspeicher dienen, die bei jedem Auftrag ermitteln, ob einzelne Sätze oder Fragmente in der Vergangenheit bereits übersetzt wurden. Diese gespeicherten Sätze oder Fragmente werden dann einheitlich wiederverwendet – nachdem der Übersetzer diese geprüft hat – und werden bei der Kostenberechnung berücksichtigt. Dies wirkt sich positiv auf den Endbetrag aus, sofern es sich um Texte handelt, in denen es viele Wiederholungen gibt.

Fazit: Übersetzungen sind kein Kostenfaktor

Folgende Ergebnisse zeigte eine internationale Studie des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Common Sense Advisory auf: 52 % der befragten Online-Käufer gaben an, dass sie ausschließlich auf den Seiten einkaufen, wo ihre Muttersprache angeboten wird. Dieser Wert lag in Japan und Frankreich sogar bei über 60 %. Positiv für die Unternehmen ist der Fakt, dass die Verbraucher sogar dazu bereit sind, mehr für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu zahlen, wenn die entsprechenden Informationen für sie verständlich sind. Daher sollten Unternehmen professionelle Übersetzungen keinesfalls als Kostenfaktor ansehen, sondern als eine Investition in das eigene Unternehmen. Selbst wenn Englisch als Weltsprache grundsätzlich vorausgesetzt wird, so dürfen die anderen Sprachen nicht ignoriert werden. Denn nicht jeder ist des Englischen mächtig. Die (potenziellen) Kunden sind mit Sicherheit begeistert, wenn ihre Sprache einwandfrei kommuniziert wird. Durch das perfekte Sprachangebot wirkt das Unternehmen zudem professionell auf den Kunden und dieser bringt diesem mehr Vertrauen entgegen. Daher gilt folgendes: Gute Übersetzungen wirken sich auf das Image eines Unternehmens aus und können nur Vorteile schaffen! Macht sich das dann langfristig im Ertrag bemerkbar, dann handelt es sich um eine Win-Win-Situation.
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