Die Ukraine hat die Regierung der Mongolei wegen des Empfangs des russischen Präsidenten Wladimir Putin scharf kritisiert und Konsequenzen für das Land gefordert. Trotz eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Putin für Kriegsverbrechen in der Ukraine hatte die Mongolei den russischen Präsidenten zu einem offiziellen Staatsbesuch empfangen.
Ukrainische Forderungen an die Mongolei
Die Ukraine verurteilte diesen Schritt aufs Schärfste und forderte die Mongolei auf, ihre Entscheidung zu überdenken und den Haftbefehl gegen Putin zu respektieren. Kiew drohte mit möglichen Sanktionen oder anderen Konsequenzen, sollte die Mongolei an dem Besuch festhalten. Die Ukraine sieht darin einen Affront gegen die internationale Rechtsordnung und den Kampf gegen die russische Aggression.
Putins Besuch trotz internationaler Kritik
Trotz der massiven Kritik aus Kiew und von anderen Seiten hielt die Mongolei an dem Staatsbesuch Putins fest. Der russische Präsident reiste wie geplant in die Hauptstadt Ulaanbaatar, um dort Gespräche mit der mongolischen Führung zu führen. Beobachter interpretierten den Empfang Putins in der Mongolei auch als Zeichen der Unabhängigkeit gegenüber dem Druck aus dem Westen.
Folgen für die Beziehungen zur Ukraine?
Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen der Putinbesuch für die Beziehungen zwischen der Mongolei und der Ukraine haben wird. Kiew hat bereits deutlich gemacht, dass es den Schritt als schwerwiegenden Affront wertet und entsprechende Folgen androht. Die Mongolei muss sich entscheiden, ob sie den Druck aus Kiew und dem Westen akzeptieren oder an der Partnerschaft mit Russland festhalten will.
