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Ratgeber Immobilien 2022: Wer hilft mir bei der Bewertung?

Wer eine Immobilie im Jahr 2022 kaufen oder verkaufen möchte, muss im Vorfeld den echten Wert ermitteln. Natürlich gibt es in den einzelnen Bundesländern in Deutschland Richtwerte, die dabei helfen können, Immobilien zu bewerten. Diese Richtwerte basieren auf den Kauf- und Verkaufspreisen der vergangenen Jahre. In Nordrhein-Westfalen ist es zum Beispiel das Portal Boris.NRW über welches sich Interessierte Informationen zu den Immobilienpreisen einholen können. Bodenrichtwerte und auch die Entwicklung dieser werden auf der Seite perfekt für verschiedene Städte, Gemeinden und Bezirke dargestellt.

Die offiziellen Richtwerte für Boden und Wohnraum sind zwar ein erster Anhaltspunkt, jedoch oftmals auch etwas irreführend auf der Suche nach den richtigen Werten. Häufig gibt es auf den Märkten große lokale Unterschiede. Der Kontakt zu einem Makler aus der Region sowie ein gutes Ohr in der Nachbarschaft können dabei helfen, die fairen Wert für die eigene Immobilie zu ermitteln. Wer ein Haus kaufen möchte, ist zwar oftmals bereit, einen adäquaten Preis und ggf. sogar einen Aufschlag zu bezahlen, jedoch in der Regel nicht, deutlich mehr Geld als dem Marktwert zu entrichten.

Beim Verkauf einer Immobilie möchte man definitiv als Verkäufer nicht das Gefühl haben, etwas zu günstig verkauft zu haben. Hier hilft jedoch oftmals die Nachfragehäufigkeit von Interessenten weiter. Wenn ein Objekt zu günstig inseriert worden ist, bedeutet dies in der Regel, dass sich binnen weniger Minuten zahlreiche Menschen melden.

Wer verfügt über regionale Expertise bei der Wertentwicklung?

Die zuständigen Behörden und Ämter verfügen über eine großartige Expertise bei der Bewertung von Immobilien. Hier gibt es jedoch nur die offiziellen Informationen und Richtwerte. Details zu einzelnen Käufen und Verkäufen wird es weder bei den Ämtern, noch z.B. bei einem Notar geben.

Immobilienmakler aus der Region können der Schlüssel zum Erfolg sein. Sie haben meist lokal betrachtet einen sehr guten Überblick über einzelne Regionen und auch über einzelne Angebote auf dem Markt. Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, kann mit der Hilfe des Maklers faire Preise identifizieren und davon profitieren. Da Makler sich hauptberuflich mit der Bewertung von Immobilien befassen, erfahren sie natürlich auch, wie sich der Markt entwickelt und welche Optionen es gibt. Der Immobilienmakler Solingen kann dabei helfen, in Solingen Zentrum, aber auch in Ohligs und in anderen Stadtteilen eine Wertermittlung für eine Immobilie zu treffen. Die Wertentwicklung wird bei RCK Finanzmakler sogar kostenfrei durch die Experten vorgenommen. Nicht nur in der Wertermittlung ist das Team von RCK tätig, sondern gleichzeitig auch als Bauträger und als einer der größten Immobilienfinanzierer im Bergischen Land. Das ist ein individueller Vorteil, der zu einem schlüssigen Gesamtpaket führt. Vor allem, weil RCK als Immobilienfinanzierer auf die Bewertungssysteme sämtlicher Banken zugreifen kann.

In Solingen sind die Preise für Wohnraum in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das gilt zum einen für kaufbaren Wohnraum, zum anderen aber auch für Wohnraum, der gemietet werden kann. Wer Wohnraum kaufen möchte, musste in Solingen in den vergangenen Jahren mit einer Preissteigerung von etwa 8 bis 12% pro Jahr rechnen. Vor allem neuer Wohnraum ist im Preis gestiegen. Was für Käufer unerfreulich ist, erscheint aus der Sicht der Käufer natürlich mehr als attraktiv und führt dazu, dass Wohnraum in jedem Fall weiter gefragt ist und die Preie steigen.

Bieterverfahren: Faire Wertermittlung durch Gebote?

Ein Bieterverfahren ist eine andere Option, wie ein fairer bzw. aktueller Marktwert einer Immobilie bestimmt werden kann. Wer ein Objekt verkaufen möchte, kann ein Bieterverfahren durchführen. Das heißt, dass Interessenten das Objekt besichtigen können und im Anschluss ein Gebot dafür abgeben. Häufig wird ein Mindestgebot vorgegeben, so dass ein gewisser Preis erzielt wird, wenn man sich für das Objekt entscheiden sollte. Zu beachten ist, dass viele der Bieterverfahren nicht bindend sind. Das heißt, dass das höchste Gebot nicht zwingend angenommen werden muss, wenn ein Interessent sich für das Haus interessiert.

Die Preise bei Bieterverfahren steigen erfahrungsgemäß gerade in den besonders beliebten Bezirken und Stadtteilen in Deutschland sehr schnell. Oftmals ist es jedoch auch eine Frage der Aufmerksamkeit. Wenn viele Menschen auf ein Objekt aufmerksam werden, kann dies dazu führen, dass die Anzahl sowie auch die Höhe der Gebote deutlich zulegt. Der Zeitraum der Besichtigung der Objekte liegt oftmals vor dem Bieterverfahren. Oftmals gibt es 1 bis 2 Wochen Zeit, Termine für eine Besichtigung zu vereinbaren. Im Anschluss hat man die Möglichkeit, bis zu einem Stichtag Gebote abzugeben – zum Beispiel per E-Mail oder aber auch per Brief, der dann eingeworfen wird. Die Entscheidung über den Verkauf trifft dann der Besitzer bzw. der Eigentümer.

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