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Reihenhaus, Einfamilienhaus, Stadtvilla… der Wunsch nach dem eigenen Haus

Geht es darum, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, dann gilt es, einige Aspekte zu beachten. Als Erstes sollten die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Selbst wenn ein Darlehen aufgenommen wird, so sollte der Bauherr über Eigenkapital verfügen. Darüber hinaus muss er die monatlichen Investitionen tätigen können. Außerdem kommt es noch auf weitere Faktoren an, wie die Lage des Wohnraums: Bei Familien mit Kindern gilt es die Frage zu beantworten, ob es in der Nähe Kindergärten und Schulen gibt. Auch genügend Einkaufsmöglichkeiten sollten vorhanden sein. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Immobilie dem persönlichen Geschmack entspricht und dass man letztendlich in seinem eigenen Haus seinen eigenen Stil ausleben kann.

Der Wunsch nach einem eigenen Haus

Eine Umfrage in Deutschland zum geplanten Hausbau 2019 ergab, dass rund 1,07 Millionen Menschen in den nächsten ein oder zwei Jahren ein Haus bauen wollen. Im Vergleich zu 2017 zeigt sich ein Rückgang von rund 500.000 Personen. In 2013 wurde eine Umfrage zu den Trends im Hausbau erfasst und bei dieser galt es 15 Fragen zum eigenen Hausbau zu beantworten. Sicherlich handelt es sich dabei um keine repräsentative Statistik, aber dennoch gab sie einen guten Einblick über die deutsche Hausbau-Landschaft. So gaben 17 Häuslebauer von 86 an, dass Sie sich für eine 2-geschossige Stadtvilla entschieden haben. Nur 13 von 86 bauen im Bungalowstil, während 17 der Teilnehmer ein 1½ geschossiges Haus bauten. Doch bei der Hausgestaltung gibt es ein berühmtes und oft zitiertes Sprichwort: Die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Aus diesem Grund ist es kaum verwunderlich, dass bei der Frage nach dem Haustyp die Meinungen der Bauherren auseinandergehen.

Vom freistehenden Einfamilienhaus bis hin zum Architektenhaus

Nach wie vor ist das freistehende Einfamilienhaus der Klassiker unter den Traumhäusern. Denn oft bleibt rund um das Haus noch genügend Platz für einen Garten, ein Nebengebäude und/oder eine Spielwiese. Was die individuelle Gestaltung angeht, so ist der Bauherr nicht eingeschränkt und wahrt zugleich die Distanz zum Nachbarn. Die großen Baugebiete werden häufig am Stadtrand erschlossen und in diesen entstehen oftmals die Reihenhäuser. Bei einem solchen Haus handelt es sich um eine preiswerte Alternative, wobei beim Bau oft Vorgaben für die Gestaltung der Häuser und des Umfeldes vorgegeben werden. Zudem ist die Nähe zum Nachbarn wesentlich stärker, aufgrund der schmalen Grundstücksparzellen. Wer auf einem Minimum an Platz den größtmöglichen Wohnraum wünscht, für den ist ein Doppelhaus eventuell das passende. Im Vergleich zu anderen Häusern ist diese Wohnform relativ günstig. Der Kubikmeter Wohnraum ist rechnerisch günstiger, je größer das Haus wird. Zudem gibt es später auch Einsparungen bei den Heizkosten, da es nur drei Außenseiten gibt. Doch die direkte Nähe zum Nachbarn kann ein entscheidender Nachteil sein. Anders bei den Designer- oder Architektenhäusern. Diese können keiner genauen Hausform zugeordnet werden. Die Gebäudeform zeigt sich hier ganz anders. Architekten und Planer können sich hier völlig frei entfalten und lassen auch eine künstlerische Note bei der Planung mit einfließen – sofern gewünscht.

Die Stadtvilla – das perfekte Zuhause

Das perfekte Zuhause für Familien stellt die Stadtvilla da. Hier gibt es zwei Vollgeschosse statt Dachschrägen, einen großzügigen Grundriss, lichtdurchflutete Räume, einen großen Garten und eine luxuriöse Ausstattung. Der Bauherr entscheidet allein, wie er seine Stadtvilla baut. Denn die modernen Stadtvillen überzeugen durch ihren großzügigen Grundriss und der freistehenden Bauweise. In der Regel werden sie in den städtischen Randlagen neu gebaut, da sie auf einem möglichst großen Grundstück errichtet werden müssen. Denn normalerweise ist eine solche Villa von einem großen Garten umgeben, sodass die Privatsphäre der Bewohner geschützt ist und stellt somit einen großartigen Ort zum Entspannen dar. Oft werden sogar Geschäftsräume mit integriert. Oft weisen die Stadtvillen einen quadratischen Grundriss und ein Flach- bzw. ein Zeltdach mit einer geringen Neigung auf. So werden die einschränkenden Dachschrägen vermieden. Bei einer Stadtvilla steht der Wohnkomfort an erster Stelle. Was den Stil angeht, so ist die Stadtvilla in dieser Hinsicht nicht festgelegt.

Stil ist eine Frage des persönlichen Geschmacks

Der Bau einer Immobilie ist in jedem Fall eine langfristige Kapitalanlage, die vom Bauherrn sorgfältig geplant werden sollte. Bei einer Immobilie handelt es sich allerdings um eine sichere Kapitalanlage, denn ein Dach über dem Kopf ist für jeden Menschen ein Grundbedürfnis. Eben dieses Bedürfnis an Wohnraum wird auch in Zukunft immer weiter wachsen. Eigentümer profitieren sowohl direkt nach dem Bau als auch im Alter von einer höheren Lebensqualität. Sie können Räume zusammenlegen, das Bad modernisieren - kurz gesagt der Immobilienbesitzer trifft in seinen eigenen vier Wänden ganz allein die Entscheidungen. Mieterhöhungen aufgrund von Modernisierungen sind kein Thema mehr, sondern ganz im Gegenteil, mit jeder Modernisierung wird in die eigene Zukunft investiert. Denn der Wert der Immobile steigt. Bauherren die ihre Immobilie auf einem eigenen Grundstück errichten, die können ihren persönlichen Geschmack freien Lauf lassen. Doch wer eine Immobilie kauft, der hat nur begrenzte Möglichkeiten, seinem persönlichen Geschmack zu entfalten. So ist bspw. eine Stadtvilla auch morgen noch das Traumhaus.
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