Auf der A72 in Sachsen ereignete sich am frühen Morgen ein schwerer Busunfall. Ein Reisebus mit rund 30 Fahrgästen war aus bislang ungeklärter Ursache von der Autobahn abgekommen und in das angrenzende Gebüsch geschleudert. Der wuchtige Aufprall riss den Bus förmlich aus der Fahrbahn und katapultierte ihn mehrere Meter durch die Luft, bevor er schließlich in einer Böschung zum Stehen kam.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden sieben Insassen zum Teil schwer verletzt. Blutüberströmt und unter Schock stehend, konnten sie sich selbst aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien. Ersthelfer eilten sofort herbei und leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte mit Notärzten und Rettungswagen eintrafen. Die Verletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte möglicherweise ein Reifenplatzer oder ein technischer Defekt am Fahrzeug den Fahrer die Kontrolle über den Bus haben verlieren lassen. Zeugen berichteten von einem plötzlichen Ausweichmanöver des Fahrers kurz vor dem Abkommen von der Straße.
Die Bergung des schwer beschädigten Busses gestaltete sich aufwendig. Mehrere Stunden lang musste die A72 in Richtung Chemnitz gesperrt werden, um die Unfallstelle zu räumen und den Verkehr umzuleiten. Für die Insassen des Busses endete die Fahrt in einer Katastrophe, die glücklicherweise nicht noch schlimmer ausging.
