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Reul will von EU-Staaten schnelle Einigung bei Zeitumstellung

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) fordert ein Ende der Hängepartie bei der Abschaffung der Zeitumstellung in Europa. „Jetzt müssen sich die EU-Mitgliedstaaten schnell auf eine Zeitzone einigen, damit die Zeitumstellung möglichst bald abgeschafft werden kann“, sagte Reul den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagsausgaben). Vor der Umstellung von mitteleuropäischer Sommer- auf Normalzeit („Winterzeit“) in der Nacht zu diesem Sonntag hatte das Bundeswirtschaftsministerium erklärt, dass auch die deutsche Bundesregierung noch nicht darauf festgelegt sei, ob sie bei einem Ende der Umstellung für dauerhafte Sommer- oder Normalzeit ist.

Die fehlende Einigung der Mitgliedsstaaten ist der Grund für die noch immer ausstehende Abschaffung der Zeitumstellung, die die scheidende EU-Kommission Mitte 2018 nach einer Online-Umfrage zunächst bereits für dieses Jahr angekündigt hatte. Das EU-Parlament hatte die Reform dann auf 2021 verschoben. Grundsätzlich begrüßte der nordrhein-westfälische Innenminister die Entscheidung der EU-Kommission erneut: „Sie zeigt, was Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stimme ausrichten können“, sagte Reul den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Er plädiere nach Abschaffung der Zeitumstellung für eine Rückkehr zur Normalzeit, so der CDU-Politiker weiter. Sie wird umgangssprachlich auch als Winterzeit bezeichnet. Die Sommerzeit war EU-weit 1996 eingeführt worden, um durch längeres Tageslicht Energie zu sparen. In Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten gab es diese Regelung schon zuvor.

Foto: Bahnhofsuhr, über dts Nachrichtenagentur

 

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