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Röttgen: Jeder Euro entfaltet im Nahen Osten 20-fache Wirkung

Norbert Röttgen, Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde,  Text: über dts Nachrichtenagentur Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich dafür ausgesprochen, dass Deutschland im Notfall im Alleingang versuchen muss, die Flüchtlingszahlen zu senken. Die Lebensbedingungen müssten aber in Kooperationen in den Camps im Nahen Osten schnellstmöglich mit Milliardenbeträgen verbessert werden. "Nur so geben wir den Menschen die Möglichkeit, in ihrer Region zu bleiben, was die meisten auch wollen. Und dann werden wir auch kurzfristig Erfolge sehen", sagte Röttgen der "B.Z. am Sonntag". "Ich glaube nicht, dass wir in nächster Zeit europäische und internationale Solidarität erleben werden", so Röttgen weiter. "Aber das Problem kommt in Deutschland an, wir sind davon betroffen." Deshalb sollte man das Geld, welches man für Flüchtlinge aufwendet, nicht nur in Deutschland einsetzen. "Jeder Euro, den wir bei uns ausgeben, entfaltet in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei eine 20- bis 30-fache Wirkung", erklärte Röttgen. Zwar handele es sich um eine Frage der internationalen Solidarität. Wenn diese Solidarität aber nicht funktioniere, müsse Deutschland im eigenen Interesse handeln, "statt darauf zu warten, dass die Menschen zu uns kommen und dann Milliarden einzusetzen". Foto: Norbert Röttgen, Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde, Text: über dts Nachrichtenagentur  
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