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Saarlands Ministerpräsident kritisiert Merz

Kurz vor Beginn des CDU-Parteitages in Leipzig hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) den Vizepräsidenten des CDU-Wirtschaftsrates, Friedrich Merz, kritisiert. "Seine Äußerungen im Vorfeld des Parteitages waren teilweise überzogen", sagte Hans der "Saarbrücker Zeitung". Auch Merz müsse sich endlich zu den Erfolgen der Großen Koalition bekennen. Die Diskussion über eine mögliche personelle Richtungsentscheidung auf dem Parteitag bezeichnete Hans als "Phantomdebatte". Wer der Auffassung sei, dass sich etwas ändern müsse, der solle "auch den Mut besitzen und das vor den Delegierten öffentlich zur Sprache bringen. Ich bin mir aber sicher, der Parteitag wird dem nicht folgen", so der saarländische Ministerpräsident weiter. Merz hat bereits angekündigt, in Leipzig sprechen zu wollen. Die CDU sei in einer "schwierigen Phase", räumte Hans ein. Da sei "einiges schiefgelaufen, allein die Kampagne zur Europawahl", so der CDU-Politiker weiter. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer stelle sich aber der Verantwortung. "Sie wird Boden gut machen. Und ich weiß, sie arbeitet akribisch daran", sagte Hans der "Saarbrücker Zeitung". Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur  

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