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Sachsen-Anhalts Innenminister wirbt für „Weichenstellung“

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, gut integrierte Asylbewerber nicht abzuschieben. Stattdessen sollte man ihnen die Chance geben, hier zu bleiben - und zwar über das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im RBB-Inforadio. Dabei sprach er im Vorfeld der Innenminister-Konferenz in Magdeburg nicht von einem "Spurwechsel" wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), sondern von einer "Weichenstellung". Man werde auch reden müssen, was mit denjenigen sei, "die schon längere Zeit hier als Geduldete sind, sich aber integriert haben, einen Arbeitsplatz haben, die Kinder in die Schule gehen, unsere Sprache sprechen". Diejenigen werde man dann möglicherweise nicht abschieben, sondern durch eine "Weichenstellung" über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz da behalten. Man könne niemandem in einem Unternehmen erklären, "dass jemand, der dort gute Arbeit leistet, den nach sieben acht Jahren abzuschieben", so Stahlknecht. Foto: Holger Stahlknecht, über dts Nachrichtenagentur

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