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Schäfer-Gümbel kennt sein mögliches Gehalt bei der GIZ noch nicht

Hessens scheidender SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel hat Kritik an seinem angestrebten Wechsel zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zurückgewiesen. "Ich würde die Kritik ja verstehen, wenn ich mich und mein politisches Netzwerk jetzt in den Dienst irgendeiner Industrielobby stellen würde, der es am Ende um die Rendite von Wirtschaftsunternehmen geht. Aber das wäre bei der GIZ nicht der Fall", sagte Schäfer-Gümbel "Zeit-Online".

Angesprochen auf Schlagzeilen zu seinem neuen "Mega-Gehalt" in dem angestrebten Job als Arbeitsdirektor im Vorstand der GIZ sagte er: "Mit mir ist über Gehalt noch gar nicht gesprochen worden." Aber er trage künftig "Verantwortung für 20.000 Beschäftigte und dafür, wie die Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland wirksam umgesetzt wird. Das wird so vergütet, wie es im Verhältnis zu vergleichbar verantwortungsvollen Posten bemessen wird." Schäfer-Gümbel zeigte Verständnis für Nachfragen nach seinem möglichen Gehalt: "So, wie ich groß geworden bin, stellt ein sechsstelliges Jahresgehalt auch in meiner Wahrnehmung sehr, sehr viel Geld dar." Die endgültige Entscheidung über seinen neuen Job treffe der Aufsichtsrat am 9. April.

Foto: Thorsten Schäfer-Gümbel, über dts Nachrichtenagentur

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