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Schäubles Anti-Geldwäsche-Einheit ist einsatzbereit

Die neue Anti-Geldwäsche-Einheit von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist einsatzbereit. Die „Financial Intelligence Unit“ (FIU) unter dem Dach des Zoll umfasst zum Start 100 Daten-Experten, Verfassungsschützer, Wirtschaftsprüfer und Banker, schreibt die „Bild“ in ihrer Samstagausgabe. Bei der Einheit treffen ab sofort täglich mehrere hundert Verdachtsmeldungen ein, jährlich sollen es rund 40.000 werden.

Die Aufgabe: illegale Geldströme aufspüren. Laut Ministerium werden pro Jahr in Deutschland mehr als 100 Milliarden Euro „gewaschen“. Geld aus Drogen- und Menschenhandel, das anschließend z.B. an Immobilienmakler, Autohändler oder in Kunstgeschäfte fließt. Die Einheit steht unter der Leitung des bisherigen Kartellamts-Chefs, Andreas Bardong. „Wir haben es zu tun mit Organisierter Kriminalität, mit Korruption, mit Wirtschaftskriminalität. Aber genau so mit der Finanzierung von Terrorismus. Das ist das Umfeld, in dem wir uns bewegen“, so Bardong zu „Bild“.

Foto: Wolfgang Schäuble, über dts Nachrichtenagentur

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