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Scholz führt Gespräche mit Finanzinvestor Cerberus

Die Spekulationen um eine von der Politik vorangetriebene Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank erhalten neue Nahrung. So steht die Bundesregierung nicht nur mit der Deutschen Bank in engem Kontakt, sondern auch mit der Commerzbank und dem Finanzinvestor Cerberus, der in beiden Instituten zu den wichtigsten Aktionären gehört, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein Staatssekretär Jörg Kukies haben sich demnach in den vergangenen Monaten mehrfach mit Vertretern beider Unternehmen getroffen, wie aus einem Schreiben aus dem Ministerium hervorgeht, über welches die Zeitung berichtet.

Demnach hat Kukies zuletzt am 8. Januar mit den beiden Vorstandsvorsitzenden des Finanzinvestors Cerberus gesprochen. Mit dabei war nach Informationen der Zeitung auch der frühere JP-Morgan-Banker Matt Zames, der in der Deutschen Bank in einer ungewöhnlichen Doppelrolle als Vertreter des Investors Cerberus den Vorstand berät. Cerberus ist nicht nur an den beiden größten deutschen Banken beteiligt. Der Finanzinvestor hat auch gemeinsam mit einem anderen die gescheiterte HSH Nordbank übernommen und zuletzt um die Nord LB mitgeboten. Cerberus hält inzwischen eine ganze Reihe europäischer Bankbeteiligungen. Mit Vertretern der Commerzbank haben sich Scholz und Kukies in den vergangenen Monaten mehrmals getroffen.

Foto: Banken-Hochhäuser, über dts Nachrichtenagentur

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