Vor der offiziellen Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde in Hamburg hat Bundeskanzler Olaf Scholz erneut einen Waffenstillstand in Nahost und eine Freilassung der Geiseln gefordert. Er betonte die Dringlichkeit, den Konflikt in der Region durch friedliche Verhandlungen zu lösen und das Leid der Zivilbevölkerung zu beenden.
Besorgnis über zunehmenden Antisemitismus
Es bedrücke ihn, dass der Antisemitismus auch hierzulande eine größere Rolle spiele, sagte Scholz. Er zeigte sich tief besorgt über die wachsende Zahl antisemitischer Vorfälle und Übergriffe in Deutschland. Scholz bekräftigte, dass die Bekämpfung von Antisemitismus eine zentrale Aufgabe des Staates sei und die Regierung entschlossen handle, um jüdisches Leben in Deutschland zu schützen und zu fördern.
Entschiedenes Eintreten für jüdische Mitbürger
In seiner Rede betonte Scholz, dass die Bundesregierung „sich klar auf die Seite unserer jüdischen Mitbürger stellen“ werde. Er versprach, den jüdischen Gemeinden und Institutionen die volle Unterstützung des Staates zukommen zu lassen. Scholz kündigte zusätzliche Maßnahmen an, um jüdisches Leben in Deutschland zu stärken und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.
Die Rede des Bundeskanzlers vor der Jüdischen Gemeinde unterstreicht die Entschlossenheit der Regierung, das jüdische Leben in Deutschland zu schützen und den wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft entschlossen zu bekämpfen.
