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Schulz fordert Urwahl des SPD-Kanzlerkandidaten

Der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz fordert vor der kommenden Bundestagswahl eine Urwahl des SPD-Kanzlerkandidaten. "Wenn Personen mit ihren Programmvorstellungen im Wettbewerb antreten, dann wird es richtig spannend", sagte Schulz dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgabe). "Wir in der SPD sollten deshalb nicht verzagt sein und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in einer Urwahl den Spitzenkandidaten bestimmen."

Schulz sieht den Auswahlprozess um die Nachfolge Angela Merkels an der Spitze der CDU als gelungenes Beispiel: "Die CDU ist einen sichtbar neuen Weg gegangen. Das war innovativ, spannend und demokratiefördernd", sagte Schulz. "Die Vorwahlen haben Interesse an der politischen Debatte geweckt." Sorgen um mögliche negative Effekte eines solchen Entscheides mache er sich nicht. "Schon die erwähnten Mitgliedervoten zu einer möglichen Regierungsbeteiligung haben uns gut getan. Eine Urwahl wird uns nicht nur stärken, sie wird die SPD inhaltlich beleben", sagte Schulz.

Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

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