Zürich – In der Schweiz ist das Vertrauen in die Wirtschaft und auch in die Banken erheblich gestiegen. Darüber hinaus beurteilt mehr als die Hälfte der Schweizer die eigene wirtschaftliche Situation als gut oder sogar sehr gut. Es gibt jedoch einige Dinge, die den Einwohnern der Schweiz sorge bereiten. Die größte Angst überhaupt ist die Angst davor, arbeitslos zu werden. Doch auch die angeworbenen Ausländer im Land bereiten den Schweizern Probleme und sorgen für ein verstärktes Konkurrenzdenken in wirtschaftlicher Hinsicht.
In dem CS-Sorgenbarometer wird in jedem Jahr präsentiert, was die größten Ängste oder auch Bedenken der Schweizer sind. Politische Themen rangieren dem Sorgenbarometer zufolge nicht mehr unter den Top 10, dafür sind unter den zehn größten Sorgen verstärkt, wirtschaftliche Themen zu finden. Die Hauptsorge der Schweizer ist demzufolge die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Arbeitslos zu werden ist damit ein großes Thema im Land, welches mit viel Angst beladen ist. Trotzdem werden selbst diese Bedenken von immer weniger Einwohnern des Landes geteilt: Noch 44 Prozent nannten die Angst vor der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 als größte Sorge. Im Jahr 2010 waren es noch ganze 76 Prozent, im Jahr 2011 waren es 52 Prozent und im Jahr 2012 waren es mit 49 Prozent erstmals weniger als die Hälfte der Befragten. Die gefühlte Situation hat sich damit nachweisbar verbessert, da die größten Ängste der Bevölkerung ein wichtiges Instrument zur Messung der Situation im Land darstellen.
Befürchtungen beim Thema Ausländer herrschen vor
Auf Platz 2 des Sorgenbarometers steht im Jahr 2013 das gleiche Thema wie im Jahr 2012: Es sind Befürchtungen aufgrund der Ausländer in der Schweiz. Direkt 37 Prozent der Befragten gaben diese Sorge an. Vor allem betreffen diese Sorgen in Bezug auf die Ausländer die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und die Integration der angeworbenen Arbeitskräfte im Land. Eigentlich wird die Anwerbung von Fachkräften im Ausland allgemein anerkannt, doch durch die großen Sorgen vor der eigenen Arbeitslosigkeit stellen die Ausländer in der Schweiz für viele Menschen ein Problem dar.
Positive Beurteilung der gesamten Situation in der Schweiz
Nicht sehr überraschend kommt die Sorge um die Altersvorsorge in der Schweiz auf den dritten Platz des Sorgenbarometers – allerdings hat sich auch in diesem Punkt der prozentuale Anteil verringert. Mit 53 Prozent denkt mehr als die Hälfte der Einwohner in der Schweiz, dass die Wirtschaft selten oder nie bei entscheidenden Fragen versagt. Damit wird die wirtschaftliche Situation in der Schweiz grundsätzlich positiv beurteilt.
