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Selbstversorger: Das Beste kommt aus dem eigenen Garten

Ein kleines Kräuterbeet im Pflanzkasten auf dem Balkon, ein grüner Gemeinschaftsgarten mitten in der Stadt oder eine große Streuobstwiese hinterm Haus – immer mehr Menschen werden selbst aktiv, um ihren Bedarf an frischen Lebensmitteln zu decken. Weil sie sicher sein möchten, unbelastetes Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. Und natürlich auch, weil es Spaß macht, selbst zu säen, zu ernten und leckere Rezepte auszuprobieren. Die besten Tipps für Hobbygärtner.

  • Gut planen: Was angebaut wird, hängt nicht nur von der Größe des Gartens ab, sondern vor allem von den eigenen Vorlieben. Gurken und Tomaten wachsen im Kübel ebenso gut wie im Gewächshaus. Stangenbohnen brauchen wenig Fläche, weil sie in die Höhe ranken. Kürbis gedeiht prima auf einem kleinen Komposthaufen, und für frische Kräuter ist nahezu überall Platz. Toll für Kinder sind Obstbüsche und -bäume auf Augenhöhe wie Beeren, Äpfel, Birnen, Pflaumen. Die gibt es mittlerweile sogar für den Balkon.
  • An die Ernte denken: Wer große Obstbäume im Garten hat, ist oft hin- und hergerissen. Denn hier kann die Ernte viel Arbeit machen. “Immer öfter bekommen wir Anfragen von Hobbygärtnern, die keine großen Maschinen brauchen, sondern handliche Helfer”, sagt Timo Wiesenauer von Feucht Obsttechnik in Erbstetten. Beim Aufsammeln von Nüssen, Äpfeln und Pflaumen sind Auflesegeräte wie der Rollblitz praktisch. Er wird an einem Stiel über den Rasen gerollt und sammelt dabei die Früchte automatisch in einen Drahtkorb.
  • Für Abwechslung sorgen: Im Supermarkt gibt es oft die “üblichen Verdächtigen” – Granny Smith, Abate Fetel, Elstar. Für den Anbau im eigenen Garten eigenen sich auch alte Apfelsorten bestens, die oft noch besonders aromatisch sind. Saatgut für fast vergessene Früchte- und Gemüsesorten haben zum Beispiel viele Bio-Händler in ihrem Online-Sortiment: grüne Tomaten, violette Kartoffeln, scharfe Rüben – so kommt Vielfalt auf den Teller.

Kreativ weiterverarbeiten: Ernten ist die eine Sache – aber wohin dann mit all den frischen Schätzen? “Besonders gefragt sind derzeit Ölpressen, aber auch Geräte zum Sortieren, Waschen, Trocknen und Knacken von Wal- und Haselnüssen”, so Fachmann Timo Wiesenauer. “Schon wer zwei oder drei Bäume hat, kann damit ohne viel Mühe das Beste aus der eigenen Ernte herausholen.” Und dann gibt es zum Salat aus dem Garten auch gleich das frisch gepresste Nussöl.

Öl aus eigener Ernte

Walnüsse sind echte Multitalente, schmecken pur, als Salat-Topping, in Kuchen und Brot. Besonders gut eigenen sie sich aber auch, um wertvolles Öl daraus zu gewinnen. Das funktioniert, indem man die frischen, getrockneten Kerne zunächst püriert und dann zum Beispiel in einer Salatschleuder zentrifugiert. Praktischer sind Ölpressen mit mechanischer Hydraulikpumpe (zum Beispiel über www.feucht-obsttechnik.de). Damit lassen sich pro Stunde ca. 2 Liter Walnuss- oder Haselnussöl erzeugen. Das Öl sollte anschließend in dunkle, verkorkbare Flaschen abgefüllt werden.

Foto: © djd/www.rollblitz.de/Getty

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