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Snowboarding: Lebensstil und Wettkampfsport

Bad Reichenhall – Snowboard fahren ist mehr als nur ein Wintersport – für begeisterte Snowboarder ist es eine Einstellung. Viele können sich das Fahren auf zwei Brettern nicht mehr vorstellen, denn das lässige „Surfen“ ins Tal hat für sie das Skifahren längst abgelöst. Da sich immer mehr Menschen für das Snowboardfahren begeistern, gibt es mittlerweile auch internationale Wettkämpfe in dieser Disziplin. Eines der größten Snowboardevents ist jedes Jahr der FIS World Cup im Parallel Riesenslalom – eine sehr rasante Variante dieser Sportart. Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 21. Dezember im italienischen Carezza statt. Zuschauer haben dort die Möglichkeit, von den Besten zu lernen. Im gesamten Skigebiet gibt es unterschiedliche Angebote, die den Einstieg ins Snowboard fahren ermöglichen.

Snowboard fahren: Surfen im Schnee

Wussten Sie, dass das Snowboarden seinen Hintergrund im Surfsport hat? Die Erfinder Jake Burton Carpenter und Tom Sims sind beide begeisterte Surfer und hatten dabei die Idee für das Snowboard. Mittlerweile gilt das Snowboarden als eine weit verbreitete Wintersportart. Für die enge Fangemeinde ist es jedoch mehr als ein Sport – man mag fast sagen, Snowboarding ist für sie ein Lebensstil geworden. Kein Wunder: Snowboarden gilt als cool und stylish. Deshalb kommt auch dem Design der Boards und der Kleidung ein hoher Stellenwert zu, ähnlich wie beim Surfen oder Skaten. Doch auch Freizeitsportler haben viel Spaß beim Snowboardfahren, auch wenn aller Anfang oft schwer ist.

Unterschiedliche Varianten des Snowboardings lernen

Beim Snowboard fahren gibt es wie beim Skifahren verschiedene Ausprägungen. Man unterscheidet generell die Bereiche Alpin, Freestyle und Freeride. Die meisten Snowboarder sind wohl Freerider. Ihnen geht es in erster Linie um den Spaß am Fahren – auf den Pisten, gerne aber auch ab und zu außerhalb. Freestyler wiederum sind in den Halfpipes oder beim Snowboardcross unterwegs. In den Halfpipes steht die Akrobatik im Vordergrund während beim Snowboardcross Hindernisparcours mit Hügeln und Geländern überwunden werden müssen. Alpin wird auch als Carving bezeichnet. Hier geht es ähnlich wie beim Skifahren um Geschwindigkeit. Zu guter Letzt gibt es noch die Weitsprung-Disziplin Big Air, die allerdings nur von Männern ausgetragen wird.

Snowboarding als internationaler Sport

Mit der steigenden Beliebtheit und Verbreitung des Snowboards haben sich verschiedene internationale Wettkämpfe entwickelt, die von Vereinigungen wie der Fédération Internationale du Ski (FIS) oder der International Snowboard Federation (ISF) ausgetragen werden. Die ISF richtete schon 1985 die erste Snowboard-Weltmeisterschaft aus. Die Weltcups der FIS werden hingegen „erst“ seit 1996 ausgetragen. Seit 1998 ist Snowboardfahren sogar eine olympische Disziplin. Im Parallel Giant Slalom während des Worldcups in Carezza müssen die Teilnehmer aufgestellte Tore umfahren, wobei ein roter und ein blauer Parcours zu bewältigen sind. Im Finale treten dann immer zwei Fahrer parallel zueinander an.

Paketangebot zum Weltcup

Zum diesjährigen FIS Snowboard World Cup in Carezza bietet der Tourismusverein Welschnofen-Karersee übrigens ein besonderes Paket an. Zum Preis von 76 bis 141 Euro erhalten Gäste zwei Übernachtungen, einen Tagesskipass sowie Eintritt zu den Rennen, in den Zielbereich des FIS Snowboard World Cups und zum Rahmenprogramm – der perfekte Kurzurlaub für Snowboard-Liebhaber.

Foto: djd/Tourismusverein Welschnofen Karersee

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