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Sozialverbände fordern mehr Geld für Kita-Gesetz

Kurz vor der Abstimmung über den Bundeshaushalt 2019 fordern Sozialverbände mehr Bundesgeld für den Kita-Ausbau. Der Erfolg des geplanten, sogenannten „Gute-Kita-Gesetzes“ hänge davon ab, „ob die zu ergreifenden Maßnahmen wie die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels auch dauerhaft finanziert werden“, heißt es in einem Schreiben großer Verbände wie dem Paritätischen Gesamtverband und dem Deutschen Kinderhilfswerk an die Fraktionsvorsitzenden und Familienpolitiker im Bundestag. Die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten in ihren Montagausgaben darüber.

Bund, Länder, Kommunen und freie Kita-Träger seien sich darin einig, dass sich der Bund „dauerhaft und anwachsend“ an den Kosten beteiligen müsse, die die dringend Qualitätsverbesserung in den Kitas mit sich bringe: „Eine Befristung der Bundesbeteiligung an der Finanzierung stellt die Gesetzesziele in Frage.“ Das Gute-Kita-Gesetz sieht vor, dass der Bund bis 2022 rund fünf Milliarden Euro in Kinderbetreuung investiert, unter anderem in eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kitas sowie eine Absenkung der Kita-Gebühren. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr vom Bundestag verabschiedet werden.

Foto: Kita, über dts Nachrichtenagentur

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