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Spahn verteidigt Niedriglohnsektor gegen Kritik

Der amtierende Gesundheitsminister und Bewerber um den CDU-Vorsitz, Jens Spahn, hat den Niedriglohnsektor gegen Kritik verteidigt. Auch schlecht bezahlte Arbeit sei „grundsätzlich“ besser als nicht zu arbeiten, sagte Spahn am Montag in einer Spezial-Ausgabe der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Mit Blick auf den Niedriglohnsektor sagte der CDU-Politiker: „Es war für viele Millionen Menschen gut, dass sich ein Niedriglohnsektor entwickeln konnte. Sie haben dadurch die Chance erhalten, zurück ins Arbeitsleben zu kommen.“

Die Debatte über die Zumutbarkeit von Job-Angeboten für Hartz-IV-Empfänger verstehe er nicht: „Warum hätten wir das Recht von Verkäufern im Einzelhandel, von ihren Steuern, unser Lebensunterhalt finanzieren zu lassen, obwohl wir doch im Zweifel arbeiten könnten?“ Für ihn sei es dabei kein Problem, dass man nicht immer dem Wunsch-Job nachgehen könne: „Es ist vielleicht nicht die Arbeit als Minister, es ist kellnern, es ist reinigen, es ist Handwerk. Warum ist uns das nicht zumutbar? Das muss mir mal jemand erklären.“ Spahn verlangte, dass die Gesellschaft in der Solidargemeinschaft eine Erwartung haben dürfe: „Diejenigen, die das (Hartz IV) finanzieren, haben Anspruch darauf, dass jeder im Rahmen dessen, was er einbringen kann, sich auch einbringt.“

Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, über dts Nachrichtenagentur

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