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Sparplan, Aktien … welche Sparanlage ist die passende?

In der heutigen Zeit der Null-Prozent-Zins-Politik fragen sich viele Menschen, wie es möglich ist, am besten zu sparen? Besonders dann, wenn monatlich nur wenige Euro dafür zur Verfügung stehen. Wo ist das Geld sicher aufgehoben und die Rendite zugleich gut? Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, denn jeder Einzelfall mus genau durchgerechnet werden, in Hinsicht was sich rechnet und was nicht. Es ist abhängig von vielen Faktoren, für wen sich welche Sparanlage eignet, wie das Einkommen, die Zeit bis zum Ruhestand und der Familienstand – und auch wie risikobereit der Anleger ist.

Von risikoscheu bis risikofreudig

Viele die nach der passenden Geldanlage suchen, werfen einen Blick auf die Aktien. Dort erhoffen sie sich große Renditen oder zumindest mehr Profit, als bei den niedrigen Sparbuchzinsen. Wenn es um den Aktienhandel geht, dann gibt es verschiedene Strategien: eine jährliche Gewinnbeteiligung und die kurz- und langfristige Wertsteigerung eines Unternehmens.

Die Konzerne zahlen einen Teil des Überschusses jährlich an ihre Aktionäre aus – die sogenannte Dividende. Beispielsweise schüttete die Deutsche Post AG im Jahr 2016 pro Aktie 1,05 Euro aus. Sicherlich klingt das nicht üppig, aber die Anleger profitierten von einer Rendite, die 3,4 % betrug. Die Anleger, die ihr Geld im gleichen Zeitraum auf einem Sparbuch angelegt hatten, bekamen oft nicht einmal den Inflationsausgleich. Der vernünftigste Grund sind die Dividenden, wenn es darum geht, ob bei der Vermögensanlage auf Aktien gesetzt werden soll oder nicht. Sicherlich kann es dazu kommen, dass in Krisenzeiten die Dividenden gestrichen werden, doch an den Verlusten der Konzerne sind die Aktionäre nicht beteiligt.

Kauft der Anleger Aktien, hegt er die Hoffnung, dass der Konzern sehr erfolgreich wird und an der Börse zukünftig immer besser bewertet wird. Ist das der Fall, dann kann der Anleger seine Wertpapiere wieder verkaufen. Je höher die Aktien im Kurs steigen, desto mehr springt für den Anleger bei einem Verkauf heraus.

Ganz egal, wie risikobereit ein Anleger ist und wie viel Profit er sich verspricht: Bevor es an die Börse geht, sollte sich der Anleger grundlegende Gedanken machen, wie es um seine finanziellen Verhältnisse bestellt ist. Zudem sollte er sich umfassend über das Thema Aktien informieren. Dafür gibt es online vielfältige Internetportale wie aktiendepot-kostenlos.de, die gezielt Tipps für Kleinanleger und Börsenneulinge anbieten.

Viele Anleger werden von Angst und Unwissenheit gehemmt

Die meisten der Bundesbürger würden gern in Aktien anlegen, aber sie befürchten das unkontrollierbare Risiko an der Börse. Nur jeder siebte Bundesbürger besitzt laut dem Deutschen Aktieninstitut Aktienfonds oder Aktien. Von 42 % der Deutschen wird jedoch geglaubt, dass eine Geldanlage an der Börse sehr interessant ist. Werden die Bundesbürger gefragt, welche Geldanlage langfristig die besten Chancen bietet, dann ist die Antwort klar: Aktienfonds. Doch das direkte Anlegen in Aktien ist tabu. Vier von 10 Deutschen erklären, dass sie gern an der Börse Geld anlegen würden, aber es fehle am Wissen. Eben aus diesem Grund kommen diese Zahlen zustande:

58 % der Deutschen glauben, dass sie mit einer Geldanlage an der Börse ein unkontrollierbares Risiko eingehen. Fast die Hälfte (46 %) sind sogar der Ansicht, dass der Gang an die Börse einem Glücksspiel gleicht. Letztendlich bremsen sich die Deutschen Selbst beim langfristigen Vermögensaufbau und der Grund dafür ist, dass die „Mythen die Vorstellung von der Börse dominieren und nicht die Fakten“. Doch aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase kommt es mittlerweile zu einem Umdenken in Deutschland. Aber noch immer hakt die Umsetzung der Erkenntnis ein wenig.

Niemals zu knapp kalkulieren

Niemand muss Großverdiener sein, wenn er sein Geld an der Börse anlegen möchte. Aber neben den Aktien sollte der Anleger noch über weitere Mittel verfügen, damit er in der Lage ist, unvorhergesehene Situationen überbrücken kann. Was ist beispielsweise, wenn es unverhofft zum Jobverlust kommt? Muss dann das Depot leergeräumt werden? Experten raten, dass auf einen Betrag von drei Monatsgehältern stets direkter Zugriff vorhanden sein sollte. Da Aktienkurse fallen und steigen können, wie ein Blick auf finanzen.net zeigt, sind Aktien nicht als Notgroschen geeignet.

Auch Summen, die in näherer Zukunft für eine größere Anschaffung gedacht sind, wie ein Haus oder ein Auto sollten keinesfalls in Aktien investiert werden. Experten raten, dass nur das Geld in Aktien investiert werden sollte, dass in den nächsten drei oder gar 10 Jahren nicht benötigt wird.

Wie viel Rendite ist drin beim Aktienhandel?

Auch, ohne ein hohes Risiko einzugehen, kann mit Aktien langfristig eine Rendite von acht bis 10 % herausspringen. Die Rendite setzt sich zusammen aus Dividenden und Kursgewinnen. Es lohnt sich wie beim Zinseszins die ausgeschüttete Dividende sofort wieder in Aktien zu investieren, sofern auf lange Sicht in Aktien investiert wird. Anleger die mit einem kleinen Teil ihres Geldes risikoreich spekulieren wollen, die können in kürzester Zeit große Profite machen. So kann beispielsweise ein Hebelzertifikat 100 oder sogar 200 % an Gewinn bringen. Aber das Ganze kann auch ebenso schnell zu Ungunsten des Anlegers verlaufen, so dass der Anleger in dem Fall mit solchen Wertpapieren einen Totalverlust erleidet.

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