SPD-Chefhaushälter: Griechenland braucht mehr Geld

SPD-Chefhaushälter: Griechenland braucht mehr Geld

SPD-Chefhaushälter: Griechenland braucht mehr GeldDer SPD-Chefhaushälter Johannes Kahrs hat sich für weitere Hilfen für Griechenland ausgesprochen. Trotz der Einigung in der Euro-Gruppe sei das Land noch lange nicht über den Berg. „Selbst wenn alle weiteren Reformen nach Plan umgesetzt werden, wird man 2018 noch einmal über Schuldenerleichterungen reden müssen“, sagte Kahrs dem „Handelsblatt“.

Etwa über eine Verlängerung von Kreditlaufzeiten oder Zinssenkungen. Kahrs wies darauf hin, dass dies den Griechen bereits 2012 von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den anderen Staats- und Regierungschef „grundsätzlich zugesagt“ worden sei Der IWF habe sehr dafür geworben, das schon jetzt verbindlicher zu regeln, um die Unsicherheit zu beenden, die nach wie vor Investitionen in Griechenland verhindert. „Aber Herr Schäuble wollte das Problem offensichtlich lieber vertagen bis nach der Bundestagswahl, wenn sich ein neuer Bundesfinanzminister darum kümmern muss“, sagte Kahrs. Der Kompromiss in der Euro-Gruppe wirke überdies an einigen Stellen so, „als hätten Frau Merkel und Herr Schäuble Angst vor einer Abstimmung im Bundestag und in ihrer Fraktion“, fügte der SPD-Politiker hinzu.

Foto: Akropolis in Athen, über dts Nachrichtenagentur

 

1 Kommentar zu „SPD-Chefhaushälter: Griechenland braucht mehr Geld“

  1. Herr Kahrs, es wäre durchaus sinnvoll, wenn einige griechenlandfeindliche Politiker (ich kann es nicht anders formulieren) z. B. jetzt Urlaub auf Lesbos machen würden. Sie würden feststellen,
    dass die Menschen auf dieser wunderschönen Insel fast am verhungern sind. Und dies auch noch nachdem sie viele Flüchtlinge aus dem Meer gerettet haben….
    Sie brauchen nicht mehr geliehenes Geld, das sowieso zu den Gläubigern fließt, sondern einen
    Schuldenschnitt, höhere Renten, weniger Arbeitslosigkeit.geringere Verbrauchssteuern und Wachstumsimpulse.Hardleiner, wie z. B. Herr Schäuble, sperren sich nach wie vor, das Notwendige zu veranlassen – aus dummen Motiven bzw. Uneinsichtigkeit.

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