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SPS – die Zukunft der Fabriksteuerung

Die Welt wird durch Veränderungen bestimmt. Dabei reichen die gesellschaftlichen Herausforderungen vom demografischen Wandel bis hin zur Verknappung der natürlichen Ressourcen. Dazu kommt, dass sich selbst die Automatisierung verändert, wie besonders die Zukunftstrends der Steuerungstechnik deutlich machen. Die Gesamtlösungen, bei denen Aufgaben nach freier Kapazität verteilt werden, gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Für den Kunden werden die einzelnen Komponenten irrelevant. Dazu kommt die andauernde Diskussion über die Vor- und Nachteile von SPS und Windows-basierten Systemen.

SPS und die Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Doch es gibt auch viele Vorurteile und Bedenken im Zusammenhang mit den neu entstehenden Technologien. Bei Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge (IoT) handelt es sich um weit verbreitete Ausdrücke, doch die Unterscheidung zwischen den beiden ist oftmals nicht klar. So zeigt die Control Engineering Studie zu den Kenntnissen über Industrie 4.0 / IoT, dass 67 % der Befragten wenig oder sogar gar keine Kenntnisse über die Grundlagen der Industrie 4.0 haben. Beim IoT beträgt die Zahl 41 %.

Anhand anderer Befragungen wurde ersichtlich, dass eine kleine Gruppe ihre betriebliche Infrastruktur mit der IT-Infrastruktur verknüpft hat. Das bedeutet, es muss noch einiges nachgerüstet werden, bis dass die Industrie 4.0 Grundprinzipien erfüllt werden können. Auch wenn die Zahlen bisher noch niedrig sind, so ist es dennoch wichtig die Veränderungen wahrzunehmen. Heute bauen viele Hersteller im SPS-Markt ihre Produktlinien bereits so, dass sie die Anforderungen der Industrie 4.0 erfüllen.

Doch eben aufgrund dieser Gegebenheiten bestehen noch einige Hürden und Bedenken, die es zu überwinden gilt, bis eine massenhafte Verbreitung wahrgenommen werden kann. Viele Anwender haben für ihren aktuellen Maschinenbestand große Investitionen auf sich genommen und es wäre zu kostspielig, einen Stillstand in Kauf zu nehmen, um nachzurüsten. Eben aufgrund dieser hohen Investitionskosten wird der Umrüstungsprozess mit Sicherheit verlangsamt. Zudem werden viele Unternehmen auch erst einmal abwarten, bis sich die Standards durchsetzen und die Smart Factory einen nennenswerten Return of Invest aufweist.

Wird die SPS durch die Industrie 4.0 in Zukunft beeinflusst?

Auch beim Ansatz der Industrie 4.0 und anderen Initiativen der „Smart Factory“ wird die SPS weiterhin als Schaltzentrale für Fertigungsmaschinen eingesetzt werden und wird weiterhin der „Zentralprozessor“ für alle Echtzeit-Entscheidungen im Herstellungsprozess sein. Von verschiedenen Sensoren werden die Messwerte automatisch übermittelt, so dass von der SPS über die nächsten Produktionsschritte entschieden werden kann. Zudem wird die SPS zwischen dem Bediener und der einzelnen Maschine als Schnittstelle dienen, um so die Maschinenbedienung in Echtzeit immer weiter zu automatisieren und sicherer zu machen.

Die SPS ist vielseitig und weist mehrere Vorteile auf. Sie ist in der Lage die verschiedensten Formate von Eingangssymbolen zu verarbeiten und mit komplexer Logistik ist es möglich, die genauen Schritte zu definieren, die notwendig sind, um bestimmte Aufgaben auszuführen. Fast zur gleichen Zeit ist es möglich, Tausende Ein- und Ausgangssignale zu verarbeiten, und das in einem großen Einsatzfenster, in Bezug auf die Temperaturen. Durch das Gehäuse kann die SPS elektrisch isoliert und gegen Störungen geschützt werden. Besonders wichtig ist das vor allem dann, wenn es um den Einsatz empfindlicher Sensoren geht sowie bei Prozessen bei der eine exakte Überwachung benötigt wird. Die SPS kann den rauen industriellen Bedingungen mit Staub, Schmutz und anderen Verunreinigungen widerstehen.

Von der Sensorik werden in der „Smart Factory“ die Daten parallel an Cloud und SPS übermittelt. Damit ist es möglich, die anfallenden Daten für die vorausschauende Instandhaltung und für eine optimale Performance für jedes einzelne Gerät innerhalb des Produktionsprozesses auszuwerten und zu nutzen. Von der SPS werden immer größere und belastbare Datenmengen, wie bspw. Auswertungen der Produktionsdaten bereitgestellt. Dadurch entsteht für das Unternehmen die Möglichkeit, die Daten aus den verschiedenen Bereichen zu einem Gesamtbild zusammenzutragen. Die Betriebsleiter werden durch die Analysewerkzeuge dabei unterstützt, die Ressourcen besser zu nutzen, die Vorgänge einzutakten und die Materialversorgung sicherzustellen. Um es auf den Punkt zu bringen: Die SPS wird zu einem integralen Bestandteil des Industrial Internet of Things und der Industrie 4.0.

Wenn es zur Modernisierung bzw. Aufrüstung des Maschinenparks kommt

Unternehmen die Ihre Industrieelektronik oder Ihren Maschinenpark auf Industrie 4.0 oder IoT umstellen oder modernisieren, verfügen in dem Fall über Altbestände. Die Frage, die sich in dem Fall stellt ist, wie das Konvolut an Alttechnik sinnvoll und vor allem so kostengünstig wie möglich verwertet werden kann. In dem Fall ist es ratsam, die SPS Bestände zu verkaufen, anstelle diese kostenpflichtig zu entsorgen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf den Ankauf von SPS Baugruppen und -Bauteilen spezialisiert haben. Dabei erfolgt der Ankauf einfach und schnell, wobei der erste Kontakt online hergestellt wird. Im Anschluss müssen die Bauteile oder Baugruppen nur noch versendet werden oder diese werden sogar bei größeren Mengen kostenlos abgeholt.

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