Städtebund erwartet weiter steigende Strompreise

Städtebund erwartet weiter steigende Strompreise

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat vorausgesagt, dass die Stromtarife in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, sagte der „Bild“-Zeitung, dass „die Kosten für den Ausbau und die Modernisierung des Stromnetzes enorm sein werden“. Das wiederum wird die Verbraucher in Form von steigenden Netzentgelten treffen.

Landsbergs Äußerungen widersprechen denen, die behaupten, dass die Strompreise sinken werden. Der Verbandschef erklärte, dass der Ausbau des Verteilungsnetzes nach Schätzungen von Experten in den nächsten 15 Jahren bis zu 135 Milliarden Euro kosten könnte. Er forderte die Bundesregierung auf, bei ihrer Planung der Energiewende realistischer zu sein.

„Wenn es um ihre ehrgeizigen Ziele für die Energiewende und den Klimaschutz geht, sollten die politischen Entscheidungsträger viel mehr auf die Machbarkeit und Bezahlbarkeit achten. Sonst riskieren wir, die Unterstützung der Menschen zu verlieren, was katastrophal wäre“, so Landsberg gegenüber „Bild“.

Der DStGB-Hauptgeschäftsführer wies auch darauf hin, dass es bei der Energiewende nicht nur um Strom, sondern auch um Wärme und Mobilität geht. Er betonte die Notwendigkeit eines kohärenten und umfassenden Ansatzes, der all diese Aspekte berücksichtigt.

Außerdem betonte Landsberg, wie wichtig es ist, die Kommunen in die Energiewende einzubeziehen. Er argumentierte, dass die Kommunen eine entscheidende Rolle beim Bau und Betrieb der notwendigen Infrastruktur sowie bei der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger und der lokalen Unternehmen spielen.

Abschließend erwartet der DStGB, dass die Strompreise aufgrund der hohen Kosten für den Ausbau und die Modernisierung des Stromnetzes weiter steigen werden. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes fordert einen realistischeren und umfassenderen Ansatz für die Energiewende, der alle Aspekte der Transformation berücksichtigt und die lokalen Behörden und Bürger/innen einbezieht. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Preiserhöhung für Strom, über dts Nachrichtenagentur

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