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Städtetag fordert mehr Ausbildungsplätze für Erzieher

Der Deutsche Städtetag appelliert an Bund und Länder, deutlich mehr Ausbildungsplätze für Erzieher zu ermöglichen. Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy forderte die Länder auf, die Kapazitäten der Fachschulen erweitern, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Für Quereinsteiger sollte laut Dedy „die berufsintegrierte Ausbildung und für lebenserfahrene Bewerberinnen und Bewerber die Vollzeitausbildung erleichtert werden“.

Zuvor hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) angekündigt, den Ländern im Rahmen ihrer Fachkräfteoffensive für Kitas rund 300 Millionen Euro bereitzustellen. Das Geld soll unter anderem dazu verwendet werden, die Erzieherausbildung in Zukunft zu vergüten. An diesem Dienstag will Giffey weitere Details zu ihrer Fachkräfteoffensive vorstellen. Städtetags-Chef Dedy lobte das angekündigte Programm und machte deutlich: „Die Städte benötigen dringend mehr und gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Der Bedarf an Kinderbetreuung steigt stetig weiter.“ Er forderte von Bund und Ländern zudem, dass sie entsprechende Ausbildungsabschlüsse innerhalb der EU zügig anerkennen sollten und „klare Rahmenbedingungen für eine betriebliche, duale Ausbildung als weitere Ausbildungsoption“ schaffen sollten. „Sinnvoll wäre zudem, wenn die Bundesagentur für Arbeit es auch Arbeitssuchenden stärker als bisher ermöglichen würde, den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers zu ergreifen“, erklärte Dedy.

Foto: Spielendes Kind, über dts Nachrichtenagentur

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