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Start-up gründen – ein Abenteuer der besonderen Art

Die Anzahl der Unternehmensgründungen im Bereich IT hat im Zuge des digitalen Wandels zugenommen. Immer wieder gibt es Menschen, die den Versuch starten, und sich im IT-Bereich eine selbstständige Zukunft aufzubauen. Das ist im Grunde eine gute Idee, da es durchaus einige Gründe gibt, die für die Gründung sprechen. Nach wie vor hat die Gründung von einem IT-Start-Up aufgrund der derzeitigen technologischen Entwicklung Potenzial.

Viele Möglichkeiten aufgrund der Digitalisierung


Es stehen viele Wege zur Verfügung, wenn es darum geht eine IT-Firma gründen zu wollen. Zum einen ist IT ein Bereich, der für Start-ups interessant ist und auch das finanzielle Potenzial ist gut. In der Regel haben jedoch nur diejenigen Erfolg, die die Gründung genau planen, da es sich um ein komplexes Thema handelt.

Die Gründung sollte nicht blind erfolgen, sondern es geht primär darum, sich auf einen bestimmten Bereich zu konzentrieren. Beispielsweise ist es möglich, Cybersecurity-Maßnahmen anzubieten oder Programmierarbeiten. Eine andere Möglichkeit ist es, in den E-Commerce einzusteigen. Welch lukratives Geschäft der Online-Handel ist, das hat sich vor allem in den Zeiten der Corona-Pandemie gezeigt.

Das sollten Unternehmensgründer wissen


Ein Problem, dass bei den Gründern immer wieder auffällt, ist, dass viele von ihnen ihre eigenen Ideen für die besten, schönsten und einzigartigen halten. Genau so wie Eltern ihre eigenen Kinder für die liebsten und besten der Welt halten. Aber da sind sie nicht. Sicherlich gibt es viele Ideen, die einfach gut sind, doch die meisten sind nur solange gut, wie sie sich im Kopf der Gründer befinden. Das bedeutet, dass sobald diese die reale Welt „betreten“ nicht funktionieren zumindest nicht so wie im Kopf. Wird ein „Gründer“ mit einer solchen Realität konfrontiert, dann gibt es entweder sofort wieder auf oder aber alle anderen sind seiner Ansicht nach dumm und macht ganz einfach weiter. Sicherlich kann es der eine oder andere Schaffen und eine der seltenen Mega-Erfolgsgeschichten erleben, doch die anderen gehen mit ihrer Idee baden.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere psychologische Hürde, die genau entgegengesetzt liegt, welche die Gründer nehmen müssen. In diesem Zusammenhang empfinden die potenziellen Gründer ihre Idee nicht als gut. Dabei ist diese eventuell sensationell, genial und sinnvoll doch von dem „Gründer in Spe“ als nicht gut empfunden. Nach einigen Monaten oder Jahren sehen sie dann andere, die mit einem rudimentären Abklatsch der Idee so richtig Erfolg haben. In dem Moment ärgern sie sich, dass man nicht selbst aktiv wurde, aber machen genauso weiter und halten an den Zweifeln weiterhin fest.

Das bedeutet, dass eine klare Ausrichtung der Geschäftsideen bei jeder Existenzgründung wichtig ist. Oftmals wird in der IT-Branche zwischen verschiedenen Tätigkeitsbereichen unterschieden:

Zudem gibt es noch Mischformen, doch vor dem Beginn sollte die eigene Nische so eng wie möglich definiert werden. Maßgeblich sind der Wettbewerb, die Berufserfahrung und die persönlichen Stärken für die erste, richtungsweisende Entscheidung. Mit Hilfe von Leitfragen ist es möglich, sich einem Konzept zu nähern, und fügen zudem ihre eigenen hinzu.

Das notwendige Know-how für die IT-Branche


Der Grundstein für die Gründung einer IT-Firma sind Fachkenntnisse. Das Personal sollte so zusammengestellt werden, dass die unterschiedlichen Fachbereiche ineinandergreifen. So entstehen am besten kreative Konzepte für Dienstleistungen und Produkte.

Für die Akquise und den Vertrieb sind professionelle IT-Lösungen gefragt. Doch selbst eine bestehende Nachfrage erspart dem Gründer nicht die gründliche Planung der Kundenakquise. Dabei handelt es sich um Vertriebsstrategien, um nachhaltig Kunden zu gewinnen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, wie entscheidend eine gut durchdachte Marketingstrategie für den Einstieg ist. Türöffner für eine erste Kundenbasis sind zum einen das Social Media Marketing und das Content Marketing aber auch die traditionelle Telefonakquise. Als nächster Schritt geht es dann um Bemühungen beim Empfehlungsmarketing. Das grundlegende Unternehmerwissen in Sachen Management, Buchhaltung, Steuern und Personalführung sollten ebenfalls vorhanden sein bzw. sollte sich durch Seminare und Fachliteratur angeeignet werden.

Weiterbildung ist selbstverständlich


Nichts wächst so schnell wie die Digitaltechnik im Bereich der Technik. Zwangsläufig setzt eine Firmengründung mit Weitblick voraus, dass sich der Gründer und die Mitarbeiter konstant weiterbilden. Der Betrieb muss dabei so organisiert werden, dass die Zeit für eine aktive Weiterbildung vorhanden ist. Dabei kann es sich bspw. um Schulungen zu Microsoft Produkten handeln oder auch Azure und Intune. Gründer sollten in Workshops, Fachzeitschriften und den Besuch von Messen investieren. Die Kunden und die Mitarbeiter werden es danken.

Immer weniger Unternehmensgründungen aufgrund der Corona-Pandemie


Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Neugründungen größerer Betriebe gesunken. So wurden im ersten Halbjahr 2020 rund 58.000 Gründungen verzeichnet (-9,4 Prozent), wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Bei den Kleinunternehmen gab es sogar einen Einbruch von 21,1 Prozent auf rund 68.100. Die Zahl der neu gegründeten Nebenerwerbsbetriebe wuchs dagegen um 1,2 Prozent auf knapp 140.100.

Vor allem im Frühjahr hatte die Corona-Krise große Teile der Wirtschaft lahmgelegt, sodass das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal mit 10,1 Prozent so stark einbrach, wie noch nie. Für das Sommerquartal erwarten die Experten ein Ende der Rezession, wobei die Corona-Auflagen gelockert wurden und die Bundesregierung viel Geld in die Wirtschaft pumpt.

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