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Start-ups fordern leichtere Mitarbeiterbeteiligung

In der von Juso-Chef Kevin Kühnert angestoßenen Debatte um Mitarbeiterbeteiligungen hat der Bundesverband Deutscher Start-ups Reformen innerhalb der Marktwirtschaft gefordert. "Die bisherigen Formen der Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen sind für Start-ups nicht attraktiv", sagte Verbandschef Florian Nöll der "Rheinischen Post " (Montagsausgabe). "Da muss der Gesetzgeber nachbessern." Es brauche eine Änderung des GmbH-Rechts, damit es leichter für Mitarbeiter werde, Anteile zu erwerben. "Das würde uns Gründern sehr helfen, weil Mitarbeiter noch motivierter wären, das Unternehmen zum Erfolg zu bringen", sagte Nöll. Mitarbeiter sollten ihm zufolge bei einem Verkauf des Unternehmens oder bei einem Börsengang direkt profitieren, in Deutschland gebe es das so bisher nicht. "Im Silicon Valley ist das Gegenteil der Fall: Als das Start-up Twitter an die Börse ging, gab es auf einen Schlag 1.600 Millionäre mehr, weil wirklich jeder Mitarbeiter bis zum Pförtner beteiligt war. Das brauchen wir auch in Deutschland", forderte Nöll. Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

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