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Steinmeier: Morden in Südsudan muss ein Ende haben

Berlin – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich mit drastischen Worten zu den Unruhen in Südsudan geäußert und ein Ende des Mordens in dem Land gefordert. „Die Weltgemeinschaft hat Südsudan vor wenigen Jahren auf einem friedlichen Weg in die Unabhängigkeit begleitet“, sagte Steinmeier am Freitag in Berlin. Das sei nach vielen Jahren gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen dem Norden und Süden des Sudan „ein großer Schritt nach vorne und von großen Hoffnungen begleitet gewesen“, so Steinmeier weiter

„Jetzt tragen die Politiker des Südsudan gemeinsam die Verantwortung dafür, dass ihr junger, unabhängiger Staat nicht in Chaos und Elend versinkt.“ Es dürfe sich deshalb keine der beiden Seiten den Vermittlungsbemühungen der afrikanischen Nachbarn entziehen, betonte Steinmeier. „Das Morden muss ein Ende haben“, forderte der SPD-Politiker. In Südsudan waren vor gut zwei Wochen Unruhen ausgebrochen. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem früheren Stellvertreter Riek Machar. Die Vereinten Nationen rechnen mit mehreren Tausend Toten seit dem Ausbruch der Unruhen.

Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

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