Stonehenge-Rätsel gibt neues auf: Tonnenschwerer Altarstein kam aus Schottland – Video

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Laut einer bahnbrechenden Studie, die im renommierten Fachjournal Nature veröffentlicht wurde, haben Forscher ein lang gehütetes Geheimnis um den zentralen Altarstein von Stonehenge gelüftet. Demnach stammt der gewaltige, mehrere Tonnen schwere Monolith aus einem Steinbruch in Nordschottland, rund 280 Kilometer nördlich des berühmten prähistorischen Monuments.

Die Entdeckung, dass der Hauptstein nicht aus der näheren Umgebung von Stonehenge, sondern aus einer entlegenen Region Schottlands herbeigeschafft wurde, wirft nun neue faszinierende Fragen auf. Wie gelang es den damaligen Erbauern, diesen massiven Felsblock überhaupt zu transportieren und über eine solch enorme Distanz nach Südengland zu bringen? Schließlich mussten die prähistorischen „Ingenieurs“ dafür gewaltige logistische Herausforderungen meistern und Hunderte, wenn nicht Tausende von Arbeitskräften mobilisieren.

Mögliche Lösungsansätze, die die Forscher in Betracht ziehen, sind der Einsatz von Holzrollen, um den Stein über Land zu bewegen, oder sogar der Transport auf Flößen oder primitiven Booten über die Wasserwege. Letzteres wäre insofern plausibel, als dass sich der Steinbruch in der Nähe der schottischen Küste befand. Allerdings bleibt die genaue Vorgehensweise bei diesem monumentalen Unterfangen weiterhin ein Rätsel, das es noch zu entschlüsseln gilt.

Die bahnbrechende Erkenntnis, dass der Hauptstein aus einer so weit entfernten Region stammt, wirft ein neues Licht auf die Entstehungsgeschichte und Bedeutung von Stonehenge. Sie unterstreicht eindrucksvoll das enorme handwerkliche Geschick und die organisatorischen Fähigkeiten der damaligen Erbauer, die selbst mit einfachsten Werkzeugen und Technologien gigantische Bauprojekte realisieren konnten.

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