Der ehemalige Bundesliga-Trainer Christoph Daum ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Für viele war er eine schillernde Persönlichkeit, die den deutschen Fußball über Jahrzehnte geprägt hat. DFB-Präsident Bernd Neuendorf teilte seine persönlichen Eindrücke von Daum.
Ein lebenslanger Kämpfer
Christoph Daum galt als eine sehr streitbare Figur im deutschen Fußball. Er scheute nie die Auseinandersetzung und polarisierte mit seiner direkten Art oft die Öffentlichkeit. Doch hinter dieser rauen Schale verbarg sich auch ein Mensch, der von tiefer Leidenschaft für den Fußball und einem unerschütterlichen Kampfgeist getrieben war. Neuendorf beschrieb Daum als „streitbar, aber gleichzeitig auch liebenswert“.
Ein Mentor mit Herz
Neben seinem unbändigen Willen zum Erfolg hatte Daum auch eine fürsorgliche Seite. Er galt als väterlicher Mentor, der jungen Spielern und Trainern mit Rat und Tat zur Seite stand. Neuendorf erinnerte sich an eine persönliche Begegnung, in der Daum ihm seine Unterstützung anbot und ihn als „liebenswerten Menschen“ kennzeichnete.
Ein Vorbild für Generationen
Christoph Daum hinterlässt eine einzigartige Karriere als Trainer, die von großen Erfolgen, aber auch turbulenten Momenten geprägt war. Trotz aller Kontroversen wurde er von vielen als eine prägende Figur des deutschen Fußballs wahrgenommen. Sein Erbe als leidenschaftlicher Kämpfer und väterlicher Mentor wird noch lange nachwirken und jüngere Generationen inspirieren.
