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Studie: Umsätze mit Fernsehwerbung schrumpfen erstmals

Der Umsatz mit Werbung im linearen Fernsehen ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal zurückgegangen. Das geht aus Berechnungen der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) hervor, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Demnach sorgten Fernsehwerbespots zwar nach wie vor für den größten Teil der Umsätze im deutschen Werbemarkt. Diese seien 2018 aber um 1,2 Prozent zurückgegangen und hätten damit noch 4,5 Milliarden Euro entsprochen. Grund dafür sei die gesunkene Reichweite des linearen Fernsehens durch zunehmende Konkurrenz von Videoangeboten aus dem Internet, heißt es in der PWC-Studie weiter. Der Rückgang der Umsätze mit Fernsehwerbung solle in den kommenden Jahren andauern. Zugleich sollten Internetportale wie die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender, aber ebenso Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime Nutzer dazugewinnen. Die Autoren der Studie rechneten zudem damit, dass solche kostenpflichtigen Online-Angebote von Filmen und Serien künftig Nutzer dazugewinnen würden. Betrachte man nur die öffentlich-rechtlichen Sender, so seien schon im vergangenen Jahr die Streamingdienste mit einem Anteil von 29,3 Prozent der befragten Nutzer an den Mediatheken der Rundfunkanstalten vorbeigezogen (28,5 Prozent), heißt es in der Studie, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. PWC will die Studie mit dem Titel "German Entertainment and Media Outlook 2019-2023 " an diesem Donnerstag auf den Medientagen München vorstellen. Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur  

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