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Studiosus-Geschäftsführer: „CO2-Kompensation macht Sinn!“

Buchungsflaute im Vertrieb , Flugscham-Diskussion und CO2-Debatte: Das Umfeld für Anbieter von Urlaubsreisen könnte derzeit leichter sein. So trübte sich beispielsweise der Vertriebsklima-Index weiter ein, wie die Fachzeitschrift FVW im Juni berichtete. Insbesondere das verhaltene Urlaubsgeschäft drückt dabei unverändert auf die Lagebeurteilung und Erwartungen der Reisebüros in Deutschland. Welche Auswirkungen das Thema "Flugscham" auf die Buchungen hat, ist dabei schwer zu sagen. Dass es aber einen Effekt auf die Nachfrage gibt, davon zeigte sich Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch am 15. Juli anlässlich der Präsentation der neuen Fernreisen-Angebote 2020 überzeugt - und schaltete sich zugleich in die aktuelle Klimadebatte ein: "Es ist derzeit wirklich schwer zu sagen, wohin die Reise bei der touristischen Nachfrage in diesem Jahr geht. Fest steht aber: Wir müssen uns der Klimadiskussion stellen und alle Akteure müssen mehr im Kampf gegen die Klimaerwärmung machen." Studiosus werde dabei seinen Weg konsequent fortsetzen.

Effektiver Klimaschutz durch CO2-Kompensation

Kubsch betonte: "Unsere Reisen tragen zur Völkerverständigung bei, erweitern den Horizont, eröffnen neue Perspektiven und fördern Offenheit und Toleranz. Ob beim Besuch eines Förderprojekts der Studiosus Foundation e. V. oder beim gemeinsamen Essen mit Einheimischen: Studiosus-Gäste kommen immer mit Menschen vor Ort ins Gespräch und erfahren mehr über Land und Leute." Dennoch: Neben diesen vielen positiven Aspekten haben Reisen auch negative Auswirkungen und vor allem das Fliegen trägt dabei erheblich zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Flüge ins Zielgebiet aber ließen sich in vielen Fällen nicht vermeiden. Nach Portugal oder Australien, Peru oder Südafrika kommt man in vertretbarer Zeit eben nur mit dem Flugzeug. Für Kubsch ist klar: "So lange der technische Fortschritt kein klimafreundliches Fliegen ermöglicht, setzen wir auf die zweitbeste Möglichkeit, um das Klima zu schützen: die CO2-Kompensation. Und das ist alles andere als ein 'Ablasshandel', sondern der einzige Weg zu fliegen , ohne das Klima zusätzlich zu belasten." Indem durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt an anderer Stelle dieselbe Menge CO2 tatsächlich eingespart werde, werde der Treibhausgasausstoß des Fluges per Saldo kompensiert.

Klimabewusst unterwegs mit Studiosus

Schon lange gestaltet der Öko-Pionier seine Reisen so umweltverträglich wie möglich. Als erster Reiseveranstalter hat Studiosus bereits 1996 das Rail & Fly-Ticket zum Abflughafen in den Reisepreis eingeschlossen, um unter anderem die Zahl der Zubringerflüge zu senken. Routen plant der Veranstalter zudem immer so, dass Inlandsflüge möglichst vermieden werden. Seit 2012 stellt der Marktführer bei Studienreisen die Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten der Gäste automatisch klimaneutral. Auch die gesamte Katalog- und Werbemittelproduktion, den Post - und Paketversand sowie den Geschäftspapier- und Heizungsenergieverbrauch gleicht Studiosus durch Investitionen in Klimaschutzprojekte aus. Darüber hinaus werden sämtliche Dienstreisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Flüge von Reiseleiterinnen und Reiseleitern kompensiert. Allen Gästen bietet Studiosus zudem seit Jahren die Möglichkeit, die Treibhausgas-Emissionen ihrer Flüge klimaneutral zu stellen.

3.200 Biogasanlagen für ein besseres Klima

Zur CO2-Kompensation finanziert das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Studiosus Foundation e.V. und Klimaschutzorganisationen wie myclimate Biogasanlagen in Karnataka in Südindien und andere Kompensationsprojekte. In Karnataka sind dadurch mittlerweile über 3.200 Biogasanlagen entstanden. Alle CO2-Kompensationsprojekte erfüllen dabei den sogenannten Gold Standard und damit die höchsten Anforderungen. Damit ist sichergestellt, dass diese Anlagen die Entstehung von Treibhausgasen tatsächlich mindern und zugleich die nachhaltige Entwicklung durch den sozialen Nutzen im Projektgebiet fördern. Bezogen auf das Biogasanlagen-Projekt in Südindien heißt das zum Beispiel: Der beim Betrieb der Biogasanlagen entstehende hochwertige Biodünger ersetzt chemische Düngemittel und steigert die Erträge in der Landwirtschaft. Zudem wird die Abholzung verhindert, denn zum Kochen wird kein Brennholz mehr benötigt, das bislang mühsam gesammelt werden musste. Das entlastet insbesondere die Frauen.

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